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Neugründungen und Gruppen im Aufbau

Trennung / Scheidung

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe gegründet werden für Menschen, die sich in einer Trennungssituation befinden. In einer solchen Lebensphase, in der die Weichen neu justiert werden müssen, stellen sich viele Fragen. Neben rechtlichen Unsicherheiten stecken Betroffene auch emotional oft in einem Gefühlschaos von Verzweiflung, Wut und Zukunftsangst. Besonders belastend ist eine Trennung für diejenigen, die verlassen wurden, manchmal auch ohne Erklärung oder nachvollziehbare Gründe. Die neue Gruppe will hier Betroffenen die Möglichkeit bieten sich auszutauschen und sich gegenseitig zu stärken. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter 05251 87 82 960

DiCa - Distance Cargiving – Unterstützung pflegebedürftiger Angehöriger aus der Distanz

Mit Hilfe des Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Paderborn soll eine Gruppe zum Thema "Distance Cargiving" entstehen.Auch wenn der Begriff in Deutschland noch nicht so präsent ist, die Situation betrifft inzwischen sehr viele Menschen. Aufgrund der gestiegenen Mobilität und des heutigen Lebenswandels wohnen die Menschen oft sehr weit weg von Ihren hilfsbedürftigen Angehörigen. Dies bringt viele Hindernisse mit sich, wenn man die Person möglichst lange nicht aus seiner gewohnten Umgebung herausreissen möchte. Hierbei kann es sich auch z. B. um Senioren handeln, die vielleicht noch nicht im Sinne der Pflegeversicherung pflegebedürftig sind, aber dennoch häufig Hilfe im Alltag z. B. bei Terminorganisationen und vielen anderen Alltagsproblemen benötigen. Die oft über hunderte Kilometer räumliche Distanz sorgt für viele Herausforderungen, da Dinge fast ausschliesslich nur telefonisch geregelt werden können. Ändert sich die Pflegebedürftigkeit mit zunehmender Zeit, ändern sich auch immer die Fragestellungen für den sich kümmernden Angehörigen. Wie und wo bekomme ich zu welchem Zeitpunkt Unterstützungsleistungen? Der Austausch mit anderen Betroffenen kann hier sehr hilfreich sein, um weitere Möglichkeiten kennen zu lernen, Hindernisse zu überwinden und für den bedürftigen Menschen und den Angehörigen die Abstimmungen zu erleichtern. So kann jeder von den Erfahrungen der anderen Gruppenmitglieder profitieren und mit seinen eigenen Erfahrungen den anderen Teilnehmern ggf.. hilfreiche Tipps geben.

Gesprächskreis Hochsensibilität - Gesprächskreis für hochsensible Menschen und deren Angehörige

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll ein Gesprächskreis Hochsensibilität auf den Weg gebracht werden, der offen ist für Betroffene und deren Angehörige oder Freunde, die sich mit der Thematik auseinandersetzen möchten. Hochsensible Menschen nehmen innere und äußere Reize umfassender, intensiver und detaillierter wahr. Dies wird von ihnen deshalb oft als Reizüberflutung (zu hell, zu laut, zu viel) und Überforderung empfunden. Die erhöhte Reizempfindlichkeit ist allerdings keine Krankheit, sondern ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, das die Betroffenen und ihr Umfeld vor besondere Herausforderungen stellt. Hochsensible Menschen brauchen mehr Auszeiten und Rückzugsmöglichkeiten, um Reize erst einmal in Ruhe verarbeiten zu können. Das kann für Außenstehende mitunter irritierend sein und zu Missverständnissen führen. Doch die Hochsensibilität hat nicht nur Schattenseiten. Vielmehr ist sie eine besondere „Gabe“, die eine Bereicherung sein kann, wenn die Betroffenen die Möglichkeit haben, ihre Talente und Fähigkeiten (unter Berücksichtigung ihrer speziellen Bedürfnisse) zu entfalten.In dem Gesprächskreis sollen sich Betroffene wie auch Angehörige in entspannter Atmosphäre austauschen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam Strategien und Lösungen entwickeln.

Gruppengründung für verlassene Eltern/Großeltern

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine neue Gruppe gegründet werden für Eltern und Großeltern, denen der Kontakt zu Kindern oder Enkeln verwehrt bleibt, weil Kinder den Kontakt abgebrochen haben. Wenn Eltern oder Großeltern ungewollt keinen Kontakt mehr zu Kindern oder Enkeln haben, leiden sie darunter massiv und die quälende Frage nach dem Warum bleibt oft unbeantwortet. Kinder brechen den Kontakt komplett ab und die Eltern bleiben ratlos zurück. Manchmal vollzieht sich der Bruch, ohne sich anzukündigen. Das belastet die ganze Familie und oft ist es schwierig mit Aussenstehenden darüber zu sprechen. Besonders schwer wirkt das Gefühl, keinerlei Erklärung für die Situation zu finden. Gerade das Unerklärliche führt bei den Betroffenen zu einem Gefühl der Ohnmacht. Nun soll eine neue Gruppe für Eltern oder Großeltern gegründet werden, die eine solche Familiengeschichte erlebt haben. Hier soll ein geschützter Rahmen geschaffen werden, in dem sie offen über ihre Sorgen sprechen können. Allein das gegenseitige Verständnis für einander, weil alle ähnliches erlebt haben, kann entlastend wirken.

Menschen im Umfeld von Suizid

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe gegründet werden für Angehörige und Nahestehende von Menschen, die Suizid begangen haben. Suizid ist ein plötzlicher Verlust eines Menschen und hat viele Folgen. Der Umgang mit dieser Art von Tod ist daher nochmal ein anderer und auch die Trauerverarbeitung kann anders sein. Es kommen neben den üblichen Fragen auch andere Sorgen und Probleme. Es hilft darüber zu sprechen und das nicht unbedingt mit Menschen die den Verstorbenen oder das ganze Schicksal dahinter kennen. Die neue Gruppe möchte Angehörigen und Freunden einen geschützten Raum bieten, Erfahrungen mit anderen auszutauschen, um im Verständnis Entlastung zu erfahren und sich gegenseitig zu stärken und zu unterstützen.

Angehörige von Menschen, die an Depression erkrankt sind

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe gegründet werden für Angehörige und Nahestehende von Menschen, die an einer Depression erkrankt sind. Die Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen. Wenn Partner oder Freunde erkranken, stellt das auch für deren nahestehenden Menschen eine große Herausforderung dar. Häufig sind die Belastungen, die damit einhergehen schwer auszuhalten und das eigene Erleben gerät manchmal selbst aus dem Gleichgewicht. Ein Gefühlschaos aus Sorge für die erkrankte Person und dem Wunsch helfen zu wollen; gleichzeitig Hilflosigkeit, wenn die Therapie- Angebote nicht angenommen werden oder gar die Einsicht fehlt, sich ärztlichen Rat zu suchen. Die neue Gruppe will Freunden und Angehörigen einen geschützten Raum bieten, Erfahrungen mit anderen auszutauschen, um im Verständnis Entlastung zu erfahren und sich gegenseitig zu stärken und zu unterstützen.

Selbsthilfegruppe für Menschen, die Stimmen hören

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine neue Gruppe für Menschen, die Stimmen hören, auf den Weg gebracht werden. Manche Menschen hören gelegentlich Stimmen, andere ständig. Nicht alle leiden darunter. „Stimmen zu halluzinieren ist gar nicht mal so selten. Wir gehen davon aus, dass es zwischen drei und zehn Prozent der Bevölkerung einmal im Leben passiert“ so heißt es auf der homepage der „Neurologen und Psychiater im Netz“. Es kann aber auch eine ernsthafte Erkrankung zugrunde liegen. Die neue Gruppe will Menschen ansprechen, die Stimmen hören, die Außenstehende nicht wahrnehmen. Das Angebot richtet sich an Betroffene, die sich mit anderen austauschen möchten, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Hier soll ein geschützter Rahmen möglich machen, dass offen über diese Erlebnisse gesprochen werden kann, um ein Leiden zu lindern und die Einsamkeit ein Stück weit aufzubrechen. Sich auszusprechen und gegenseitig unterstützen, das ist das Ziel dieser neuen Selbsthilfegruppe.

Selbsthilfegruppe "Brustkrebs"

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll ein Gesprächskreis zum Thema „Brustkrebs“ gegründet werden. Eine Krebserkrankung ist ein Einschnitt im Leben der Betroffenen. Die Verarbeitung von Ängsten, aber auch die Klärung offener Fragen rund um die Erkrankung spielt bei der Krankheitsbewältigung eine wichtige Rolle. In dieser Situation können gegenseitige Hilfestellungen und der Austausch mit anderen Frauen hilfreich sein, um Antworten und neue Wege zu finden. Sich gegenseitig zuzuhören, sich zu unterstützen und Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern, kann emotional sehr entlastend sein und helfen neue Lebensqualität zu erlangen.
Interessierte Frauen melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Gruppengründung für "Malos" (Magenlose)

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Menschen nach einer Magenentfernung (Malos) gegründet werden. Nach einer Magenkrebsoperation, bei der der Magen komplett entfernt wurde, müssen Patienten besonders anfänglich mit gravierenden Folgen dieses Eingriffes leben. Einerseits ist der Eingriff vielleicht lebensrettend, andererseits gefolgt von zahlreichen Beschwerden bei Nahrungsaufnahme und Verdauungsprozess. Die bisherigen Essgewohnheiten müssen aufgegeben und neu ausgerichtet werden. Oft vertragen Betroffene völlig andere Lebensmittel als vorher. Durch Unverträglichkeiten, Anpassungsschwierigkeiten kann es zu einem starken Gewichtsverlust kommen. Wie damit umzugehen ist und was für andere hilfreich war, soll Inhalt dieser Austauschtreffen sein. Hier will die neue Gruppe einen Raum schaffen, in dem ein vertrauensvoller Austausch der Erfahrungen möglich ist. Ziel ist es, sich gegenseitig zu stärken und zu unterstützen, um mit der neuen Lebenssituation umgehen zu lernen.
Interessierte Betroffene melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle

Pflegende Angehörige

Wenn ein Elternteil pflegebedürftig wird, müssen zuerst die nahen Angehörigen dafür sorgen, dass die Eltern versorgt werden. Besonders schwierig wird es, wenn es kein gut funktionierendes Familienleben gibt, in dem alle mithelfen und unterstützen können. Die Pflege ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Auf der emotionalen Ebene ist es eine neue Erfahrung, weil die bisherigen Rollenmodelle Eltern und Kind nach und nach umgekehrt werden. Manchmal werden Beziehungen zueinander wieder intensiviert, wo sie vielleicht schon entfremdet waren. Es gibt sowohl bereichernde Momente, wie auch das Gefühl der Überforderung und nicht weiterzuwissen. Oft leiden die Angehörigen zusätzlich unter Schuldgefühlen, weil sie der Bedürftigkeit der Eltern oder nahestehenden pflegebedürftigen nicht zufriedenstellend begegnen können. Nicht selten entstehen durch die Pflegesituation auch Konflikte unter den Geschwistern. Besonders schwierig wird es, wenn auch der Lebensunterhalt gefährdet ist durch die Pflegesituation. Hier kann der Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen hilfreich sein, um sich durch Gespräche in einem geschützten Rahmen emotional zu entlasten. Oft gibt es praktische Tipps für die besonderen Fragen der Pflege und Unterstützungsleistungen, wenn gleich Betroffene sich austauschen. Fachleute können eingeladen werden, um sich über relevante Themen zu informieren.
Interessierte melden sich hier:
Kontaktbüro-Pflegeselbsthilfe unter Tel. 05251 390 22 01 oder
Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn 05251 878 29 60

Neue Gruppe für Angehörige von Wachkoma-Patienten

Mit Unterstützung des Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe soll eine neue Gruppe auf den Weg gebracht werden für Angehörige von Wachkoma-Patienten. Wenn ein Angehöriger plötzlich durch eine Erkrankung, einen Unfall oder nach einer Operation in ein Wachkoma fällt, stehen die Angehörigen vor einer nicht nur emotional sehr belastenden Situation. Die Sorge um den Erkrankten auf der einen Seite und die Entscheidungen, die zur Behandlung des Patienten getroffen werden müssen andererseits, stellen die Angehörigen vor große Herausforderungen. Das Leben muss für den Patienten komplett neu organisiert werden und dies hat in jeder Beziehung Auswirkungen auf das eigene Leben. Hier kann der Austausch mit anderen in ähnlicher Situation sehr hilfreich sein und alle können vom Wissen der anderen profitieren. Relevante Themen sind: hilfreiche Therapien (Logopädie, Physio- und Ergotherapie), Fragen der Ernährung (Sondenkost), Entwöhnung von Beatmung und Tracheostoma und alles was den Pflegebedarf der Patienten angeht, sowohl in der häuslichen, als auch in der stationären Pflege. Ziel soll immer sein, die eigenen Kompetenzen zu erweitern, um den Patienten alle Möglichkeiten zur psychischen wie physischen Förderung zukommen lassen zu können. Auch emotional können sich die Beteiligten hier gegenseitig beistehen und dadurch wieder neue Kraft tanken.

Neue Gruppe zum Thema: Frauen und Sucht

Frauen leben ihre Sucht häufig „leiser“ und unauffälliger. Aus Scham vorm sozialen Umfeld konsumieren sie oft im Verborgenen. Eine Suchtmittelabhängigkeit geht auch häufig zusätzlich noch mit Depressionen und Ängsten einher. Aus diesem Teufelskreis auszubrechen und mit anderen Frauen gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie ein Leben ohne Suchtmittel gelingen kann oder wie man mit dem Krankheitsbild leben kann, das sind Themen, die hier aktiv angesprochen werden können. Ein Austausch (im geschützten Rahmen) mit anderen Gleichbetroffenen kann emotional sehr entlastend wirken und hilfreich sein, wenn es darum geht wieder neuen Lebensmut zu bekommen. Angesprochen sind Frauen, die gemeinsam neue Wege suchen wollen für ein Leben ohne Suchtmittel. Interessierte Frauen melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Neue Gruppe für Menschen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung COPD

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Menschen mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) gegründet werden. Experten gehen davon aus, dass von den über 40-Jährigen in Deutschland etwa zehn bis zwölf Prozent betroffen sind. Häufig wird die chronische Lungenerkrankung nicht oder erst spät erkannt, weil die Symptome mit natürlichen Alterungs-erscheinungen gleichgesetzt werden. Symptomatisch sind Atemnot bei körperlicher Belastung und im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe. Gewichtsverlust und Veränderung der Muskelmasse und Knochendichte können auftreten. Nicht selten entstehen neben den körperlichen auch psychische Beschwerden. Hier will die neue Gruppe einen geschützten Rahmen bieten, in dem der Erfahrungsaustausch über Therapien, Verhaltensempfehlungen und über psychische Belastungen ermöglicht werden soll. Der bewusste Umgang und die Auseinandersetzung mit der Erkrankung sind ein wichtiger Anfang, um möglichst eine Verbesserung zu erreichen oder eine Verschlechterung zu vermeiden. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn unter der Telefonnummer 05251 878 29 60.

Neue Gruppe für Ehe- und Lebenspartner von Pflegebedürftigen

Mit Unterstützung des Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe soll eine neue Gruppe für Ehe – und Lebenspartner von pflegebedürftigen Menschen gegründet werden. Hier sind sowohl Senioren/innen aber auch jüngere Menschen angesprochen, denn Ehe- oder Lebenspartner/-innen zu pflegen ist nicht nur für Senioren ein Thema. Es gibt viele Menschen, die sogar mitten im Leben aufgrund einer Erkrankung, oder eines Unfalls plötzlich pflegebedürftig werden. Glück, wenn sie eine/n Partnerin/Partner haben, der/die sie Zuhause pflegen oder für Pflege sorgen kann. Die Alternative von stationärer Pflege will aus guten Gründen so lange wie möglich vermieden werden. Was dies für die gesamte Lebenssituation und für die Partnerschaft bedeutet, kann kaum jemand ermessen, der nicht in einer solchen Situation war oder ist. Sowohl die Pflegebedürftigen als auch die Pflegenden befinden sich in einer chronischen Belastungssituation. Hier will die neue Gruppe für die Angehörigen Partner/innen einen Raum schaffen zum Austausch. Im geschützten Rahmen mit Menschen, die in ähnlicher Situation sind, lässt es sich leichter sprechen. Hier können sowohl Informationen zu Hilfsangeboten ausgetauscht werden, als auch Sorgen und Nöte besprochen werden. Allein verstanden zu werden kann eine emotionale Entlastung sein.

Interessierte melden sich im KoPs unter 05251 39 02 201 oder Selbsthilfe-Kontaktstelle Tel.05251 87 82 960.

Gesprächskreis für junge Frauen mit Krebserkrankungen

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Paderborn soll ein Gesprächskreis für „junge Frauen mit Krebserkrankungen“ (20-50 Jahre) gegründet werden. Leider macht der Krebs auch vor jungen Menschen nicht halt. Im Schnitt erkranken in Deutschland jährlich rund 15.000 Menschen im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs, (Stiftung. Junge Erwachsene mit Krebs). Die Verarbeitung von Ängsten, aber auch die Klärung offener Fragen rund um die Erkrankung spielt bei der Krankheitsbewältigung eine große Rolle. Der Gesprächskreis will in lockerer Atmosphäre Erfahrungs- und Informationsaustausch sein, zu Fachvorträgen einladen, Lebensfreude, Mut und Hoffnung vermitteln. Um dies zu verwirklichen soll ein erstes Informationstreffen am Di. 27. März in der Knappschaft Klinik in Bad Driburg stattfinden. Angesprochen sind Betroffene aus dem Kreis Paderborn und dem Kreis Höxter. Die regelmäßigen Treffen werden in der Knappschaft Klink in Bad Driburg stattfinden.

Selbsthilfegruppe für Familien junger Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben

Dass auch junge Menschen einen Schlaganfall erleiden können, ist nur wenigen bekannt. Oft haben die Kinder und jungen Menschen ihr ganzes Leben an den Folgen zu leiden. 300 Fälle sind jährlich registriert. Die Dunkelziffer liegt vermutlich höher, weil er nicht immer erkannt wird.
Die neue Gruppe will einen Austausch für Eltern und Angehörige schaffen, um Erfahrung und Wissen teilen zu können. Geplant ist ein monatlicher Austausch. Während der Gruppentreffen wird für eine Kinderbetreuung gesorgt sein. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Selbsthilfegruppe "Trennung/Scheidung"

Nach einer Trennung oder Scheidung wieder einen neuen und eigenen Rhythmus im Leben zu finden ist oft ein langer und schwerer Weg. Man fühlt sich verletzt, und kraftlos, bis hin von Durchleben depressiver Phasen. Eine Trennung ist sowohl für den Verlassenen als auch für den Verlassenden ein entscheidender Lebenseinschnitt. Das Leben muss oft ganz neu geordnet werden, der Umgang mit den Kindern muss geregelt werden, ein neues Miteinander mit dem Partner will gelernt sein. Der Gesprächskreis möchte betroffenen Frauen und Männern in einer vertrauensvollen Atmosphäre die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und Antworten zu finden. Einander zuhören, sich Mut machen und einen individuellen Umgang mit der Trennung zu finden. Konkrete Gesprächsthemen könnten z.B. sein: das Aufarbeiten der vergangenen Beziehung/ Lernen Los zulassen/Mehrbelastung - Alleinerziehend und Berufstätigkeit. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle

Selbsthilfegruppe Hirntumor Paderborn für Betroffene und Angehörige

Seit August 2015 trifft sich regelmäßig einmal monatlich eine neue Gruppe für Betroffene, die einen Hirntumor haben. Nicht automatisch sind Hirntumore bösartig. 2/3 der Hirntumore sind gutartig. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt und die Symptome auch unterschiedlich. Von Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit, Epilepsie bis hin zu Wesensveränderungen können Anzeichen eines Hirntumors sein. Betroffene haben sich nun zu einer Gruppe zusammengetan und tauschen sich regelmäßig alle 4 Wochen aus. In der Gruppe finden die Betroffenen gegenseitiges Verständnis. Ziel ist es, gemeinsam wertvolles Wissen zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen; vor und nach einer Behandlung. Die Gruppenerfahrung kann helfen, einen aktiven Weg zu finden mit der Erkrankung umzugehen. Das Gefühl, nicht allein zu sein, hilft Ängste abzubauen und kann emotional entlastend sein. Die neue Gruppe möchte auf diesem Weg andere Betroffene erreichen und herzlich zu einem nächsten Treffen einladen. Auch Angehörige sind herzlich willkommen.

 

Wir sind Mitglied im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen [Mehr]


 
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