Seite drucken   Sitemap   Mail an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  

Malos

Frau Hartmann ist seit ca 1 Jahr Ansprechpartnerin für die Selbsthilfegruppe Malos. Hier tauschen sich Menschen aus, denen aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung der Magen entfernt wurde. Wie lebt es sich mit einer solchen Einschränkung?
Hier beantwortet sie 3 Fragen, die darüber Aufschluss geben.

Claire Hartmann

1. Frau Hartmann, wie wirkt es sich auf Ihren Alltag aus, dass Sie keinen Magen mehr haben?
Durch den fehlenden Magen, bin ich im Alltag und in allen Unternehmungen sehr eingeschränkt. Bei allen Einladungen oder Veranstaltungen muss ich genau abwägen, wie lange sie dauern und ob es möglich ist alle 2 Stunden etwas essen zu können, um kräftemäßig einigermassen durch zu halten!!

2. Welche Rolle spielt die Selbsthilfegruppe für Sie und die einzelnen Mitglieder in der Gruppe?

In unserer Selbsthilfegruppe tauschen wir uns sehr offen über alle Erfahrungen, Fragen und Probleme, die ein Leben ohne Magen mit sich bringt, aus. Es ist sehr tröstend und hilfreich, zu sehen, dass es anderen Betroffenen ähnlich geht und man gemeinsam über alle Probleme diesbezüglich sprechen kann. Und einige gute Ratschläge für das Leben als Malo und hilfreiche Tipps zur Nahrungsauswahl und/oder Medikamenteneinnahme bekommt, und somit voneinander lernen und profitieren kann.

3. Was ist für Sie das Besondere an Ihrer Gruppe?
In unserer Gruppe sind Menschen, die einander verstehen, dort sind wir keine Außenseiter oder Exoten, die schief angeschaut werden, weil sie keinen Magen mehr haben oder das Essen nicht vertragen und das tut gut!

 

Wir sind Mitglied im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen [Mehr]


 
top