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Gruppen

Neue Gruppe für pflegende Angehörige (türkisch sprachig)

Das Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe möchte in Kooperation mit dem Integrationsfachdienst der AWO die Gründung einer neuen Gruppe für türkischsprachige pflegende Angehörige unterstützen. Es redet sich oft leichter in der Muttersprache, besonders wenn es um familiäre Situationen geht. Die Pflege eines Angehörigen ist sehr persönlich und wenn sprachliche Barrieren im Spiel sind finden die betroffenen Angehörigen schwer Zugang zu möglichen Hilfen. Daher soll eine neue Gruppe gegründet werden, die entsprechende wichtige Informationen auch in türkischer Sprache vermitteln kann und in der Eltern, Ehepartner*innen oder auch erwachsene Kinder sich austauschen und gegenseitig unterstützen können. Start ist voraussichtlich im Februar 2021. Interessierte melden sich unter Tel. 05251 39 02 201.

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Melanie Hecker

Neue Gruppe in Delbrück: Angehörige von Demenzerkrankten

Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe: "Frau Hecker, wie sind Sie darauf gekommen aktiv zu werden und eine neue Gruppe für Angehörige von Demenzerkrankten in Delbrück zu gründen?"
 
Melanie Hecker: "Für Angehörige von Demenzerkrankten möchte ich eine Gruppe anbieten, die Betroffene durch den Austausch, durch Verständnis, Tipps und die Gemeinschaft stärken und entlasten soll. Durch meinen Beruf als Ergotherapeutin habe ich viele Angehörige von Demenzerkrankten kennengelernt und erlebt, dass sie sich austauschen, ihre Erfahrungen weitergeben und sich gegenseitig stärken möchten." Die Diagnose "Demenz" ist ein spürbarer Einschnitt im Leben. Sie ist nicht nur für die Betroffenen, sondern auch auf die Angehörigen eine große Herausforderung und Belastungen. Angehörige müssen nicht nur bewältigen, dass ein nahestehender Mensch eine schwere, unheilbare Krankheit hat, sie übernehmen oft die Aufgabe der täglichen Begleitung, Anleitung und Versorgung des Demenzkranken, oder treffen auch Entschlüsse zur Versorgung und Pflege der Betroffenen. Der persönliche Freiraum reduziert sich oft und es kann zu Überforderungen kommen. Angehörige sollten deshalb auf sich achten, dass sie nicht selbst erkranken oder in einen sozialen Rückzug geraten. Die Gruppe für Angehörige Demenzerkrankten startet wieder am 07.10.2020 um 18.30 Uhr, und kommt einmal im Monat für zwei Stunden im Pfarrheim Lippling, Zur alten Kapelle 20 zusammen.
Die Teilnahme an den Treffen ist kostenfrei.
Kontakt und weitere Infos über Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Paderborn Tel. 05251 39 02 201
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DiCa - Distance Caregiving – Unterstützung pflegebedürftiger Angehöriger aus der Distanz

Mit Hilfe des Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Paderborn soll eine Gruppe zum Thema "Distance Caregiving" entstehen.Auch wenn der Begriff in Deutschland noch nicht so präsent ist, die Situation betrifft inzwischen sehr viele Menschen. Aufgrund der gestiegenen Mobilität und des heutigen Lebenswandels wohnen die Menschen oft sehr weit weg von Ihren hilfsbedürftigen Angehörigen. Dies bringt viele Hindernisse mit sich, wenn man die Person möglichst lange nicht aus seiner gewohnten Umgebung herausreissen möchte. Hierbei kann es sich auch z. B. um Senioren handeln, die vielleicht noch nicht im Sinne der Pflegeversicherung pflegebedürftig sind, aber dennoch häufig Hilfe im Alltag z. B. bei Terminorganisationen und vielen anderen Alltagsproblemen benötigen. Die oft über hunderte Kilometer räumliche Distanz sorgt für viele Herausforderungen, da Dinge fast ausschliesslich nur telefonisch geregelt werden können. Ändert sich die Pflegebedürftigkeit mit zunehmender Zeit, ändern sich auch immer die Fragestellungen für den sich kümmernden Angehörigen. Wie und wo bekomme ich zu welchem Zeitpunkt Unterstützungsleistungen? Der Austausch mit anderen Betroffenen kann hier sehr hilfreich sein, um weitere Möglichkeiten kennen zu lernen, Hindernisse zu überwinden und für den bedürftigen Menschen und den Angehörigen die Abstimmungen zu erleichtern. Hier kann man aktuelle Probleme in gemütlicher Runde darstellen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Lösungen finden. So kann jeder von den Erfahrungen der anderen Gruppenmitglieder profitieren und mit seinen eigenen Erfahrungen den anderen Teilnehmern ggf.. hilfreiche Tipps geben. Die Gruppe ist im September gestartet. Interessierte melden sich beim Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe unter Tel. 05251 39 02 201

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Gesprächskreis für pflegende Angehörige im Haus St. Elisabeth

Kann zur Zeit nicht stattfinden.

Mit Unterstützung des Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe ist eine neue Gruppe für Pflegende Angehörige im Haus St. Elisabeth im Aufbau. Zunächst sind monatliche Treffen geplant jeden 2. Dienstag im Monat von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr. In angenehmer lockerer Umgebung können hier Angehörige miteinander Erfahrungen austauschen oder klönen und bei Bedarf ihre Pflegebedürftigen in der Tagespflege betreuen lassen. Alle, die ihre Angehörigen pflegen und Kontakt zu anderen suchen sind herzlich willkommen. Es werden im neuen Jahr auch Informationen zu verschiedenen Themen vermittelt, die von den teilnehmenden Pflegenden gewünscht werden, beispielsweise die Frage: "wie kann ich einen Urlaub organisieren, um mal wieder neue Kraft zu tanken?"

Interessierte melden sich im Haus St. Elisabeth
Frau Suada Naskovska-Tuka
Tegelweg 17
33102 Paderborn
Tel. 05251.150910
Email: elisabeth.paderborn@vka-ev.de

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Gruppe Erwachsene, die ihre Eltern oder andere Angehörige pflegen

Die Pflege der Eltern oder Geschwister ist neben der Pflege oder deren Organisation auch von widerstreitenden Gefühlen begleitet. Die bisherigen Rollenmodelle Eltern und Kind werden nach und nach umgekehrt. Manchmal werden Beziehungen zueinander wieder intensiviert, wo sie vielleicht schon entfremdet waren. Es gibt sowohl bereichernde Momente, wie auch das Gefühl der Überforderung und nicht weiter zu wissen. Oft leiden die Angehörigen zusätzlich unter Schuldgefühlen, weil sie der Bedürftigkeit der Eltern oder nahestehenden Menschen nicht zufriedenstellend begegnen können. Nicht selten entstehen durch die Pflegesituation auch Konflikte unter den Geschwistern. Besonders schwierig wird es, wenn auch der Lebensunterhalt gefährdet ist durch die Pflegesituation. Hier kann der Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen hilfreich sein, um sich durch Gespräche in einem geschützten Rahmen emotional zu entlasten. Oft gibt es praktische Tipps für die besonderen Fragen der Pflege und Unterstützungsleistungen, wenn Gleich betroffene sich austauschen. Fachleute können eingeladen werden, um sich über relevante Themen zu informieren. Interessierte melden sich im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe oder unter 05251 3902201 oder bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter 05251 8782960.

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Gruppe für Ehe – und Lebenspartner von Pflegebedürftigen

Mit Unterstützung des Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe hat sich eine neue Gruppe für Ehe – und Lebenspartner von pflegebedürftigen Menschen gegründet. Hier sind sowohl Senioren/innen aber auch jüngere Menschen angesprochen, denn Ehe- oder Lebenspartner/-innen zu pflegen ist nicht nur für Senioren ein Thema. Es gibt viele Menschen, die sogar mitten im Leben aufgrund einer Erkrankung, oder eines Unfalls plötzlich pflegebedürftig werden. Glück, wenn sie eine/n Partnerin/Partner haben, der/die sie Zuhause pflegen oder für Pflege sorgen kann. Die Alternative von stationärer Pflege will aus guten Gründen so lange wie möglich vermieden werden. Was dies für die gesamte Lebenssituation und für die Partnerschaft bedeutet, kann kaum jemand ermessen, der nicht in einer solchen Situation war oder ist. Sowohl die Pflegebedürftigen als auch die Pflegenden befinden sich in einer chronischen Belastungssituation. Hier will die neue Gruppe für die Angehörigen Partner/innen einen Raum schaffen zum Austausch. Im geschützten Rahmen mit Menschen, die in ähnlicher Situation sind, lässt es sich leichter sprechen. Hier können sowohl Informationen zu Hilfsangeboten ausgetauscht werden, als auch Sorgen und Nöte besprochen werden. Allein verstanden zu werden kann eine emotionale Entlastung sein.

Interessierte melden sich im KoPs unter 05251 39 02 201 oder Selbsthilfe-Kontaktstelle Tel.05251 87 82 960.

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Angehörige von Menschen mit Demenz

Brigitte Reineke-Teiting gründete 2014 die Gruppe für Angehörige von Demenzerkrankten. "Wir helfen uns gegenseitig, geben uns Tipps und unterhalten uns, um ein bißchen Abwechslung zum Pflegealltag zu erleben" sagt sie .

Demenz betrifft nicht nur die, die erkrankt sind. Auch das Leben von Angehörigen und Freunden verändert sich. Eine beginnende Demenz ist für die Angehörigen oft schockierend und verbunden mit Ängsten; denn neben Sorgen hat die Demenz auch praktische Folgen. Angehörige stehen oft unter dem Druck ihrer eigenen Ängste und möchten doch dem Erkrankten Mut und Kraft geben. Hier kann der Austausch mit anderen sicherlich eine Hilfe sein, sich einmal offen aussprechen zu können, Verständnis zu finden und daraus auch wieder Kraft und Mut zu schöpfen Darüber hinaus ist der Informationsaustausch, wo man welche Hilfen bekommt, ein weiterer positiver Aspekt.
Bereits seit 2014 tauschen sich Ehepartnerinnen und -partner und erwachsene Kinder im geschützten Rahmen aus. Zum Teil werden auch Referenten zu unterschiedlichen Themen eingeladen. Die Gruppe trifft sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 13.30 bis 15.00 Uhr.

 

Wir sind Mitglied im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen [Mehr]


 
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