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Gruppen

Pflegende Angehörige - nicht nur ein Thema für Senioren

Neue Gruppe für Angehörige von Koma-Patienten

Mit Unterstützung des Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe soll eine neue Gruppe auf den Weg gebracht werden für Angehörige von Wachkoma-Patienten. Wenn ein Angehöriger plötzlich durch eine Erkrankung, einen Unfall oder nach einer Operation in ein Wachkoma fällt, stehen die Angehörigen vor einer nicht nur emotional sehr belastenden Situation. Die Sorge um den Erkrankten auf der einen Seite und die Entscheidungen, die zur Behandlung des Patienten getroffen werden müssen andererseits, stellen die Angehörigen vor große Herausforderungen. Das Leben muss für den Patienten komplett neu organisiert werden und dies hat in jeder Beziehung Auswirkungen auf das eigene Leben. Hier kann der Austausch mit anderen in ähnlicher Situation sehr hilfreich sein und alle können vom Wissen der anderen profitieren. Relevante Themen sind: hilfreiche Therapien (Logopädie, Physio- und Ergotherapie), Fragen der Ernährung (Sondenkost), Entwöhnung von Beatmung und Tracheostoma und alles was den Pflegebedarf der Patienten angeht, sowohl in der häuslichen, als auch in der stationären Pflege. Ziel soll immer sein, die eigenen Kompetenzen zu erweitern, um den Patienten alle Möglichkeiten zur psychischen wie physischen Förderung zukommen lassen zu können. Auch emotional können sich die Beteiligten hier gegenseitig beistehen und dadurch wieder neue Kraft tanken.
Interessierte melden sich beim Kontaktbüro-Pflegeselbsthilfe unter Tel. 05251 390 22 01
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Neue Gruppe für Pflegende Angehörige (erwachsene Kinder und Geschwister)

Die Pflege der Eltern oder Geschwister ist neben der Pflege oder deren Organisation auch von widerstreitenden Gefühlen begleitet. Die bisherigen Rollenmodelle Eltern und Kind werden nach und nach umgekehrt. Manchmal werden Beziehungen zueinander wieder intensiviert, wo sie vielleicht schon entfremdet waren. Es gibt sowohl bereichernde Momente, wie auch das Gefühl der Überforderung und nicht weiter zu wissen. Oft leiden die Angehörigen zusätzlich unter Schuldgefühlen, weil sie der Bedürftigkeit der Eltern oder nahestehenden Menschen nicht zufriedenstellend begegnen können. Nicht selten entstehen durch die Pflegesituation auch Konflikte unter den Geschwistern. Besonders schwierig wird es, wenn auch der Lebensunterhalt gefährdet ist durch die Pflegesituation. Hier kann der Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen hilfreich sein, um sich durch Gespräche in einem geschützten Rahmen emotional zu entlasten. Oft gibt es praktische Tipps für die besonderen Fragen der Pflege und Unterstützungsleistungen, wenn Gleich betroffene sich austauschen. Fachleute können eingeladen werden, um sich über relevante Themen zu informieren. Interessierte melden sich im Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe oder unter 05251 3902201 oder bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter 05251 8782960.

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Neue Gruppe für Ehe – und Lebenspartner von Pflegebedürftigen

Mit Unterstützung des Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe hat sich eine neue Gruppe für Ehe – und Lebenspartner von pflegebedürftigen Menschen gegründet. Hier sind sowohl Senioren/innen aber auch jüngere Menschen angesprochen, denn Ehe- oder Lebenspartner/-innen zu pflegen ist nicht nur für Senioren ein Thema. Es gibt viele Menschen, die sogar mitten im Leben aufgrund einer Erkrankung, oder eines Unfalls plötzlich pflegebedürftig werden. Glück, wenn sie eine/n Partnerin/Partner haben, der/die sie Zuhause pflegen oder für Pflege sorgen kann. Die Alternative von stationärer Pflege will aus guten Gründen so lange wie möglich vermieden werden. Was dies für die gesamte Lebenssituation und für die Partnerschaft bedeutet, kann kaum jemand ermessen, der nicht in einer solchen Situation war oder ist. Sowohl die Pflegebedürftigen als auch die Pflegenden befinden sich in einer chronischen Belastungssituation. Hier will die neue Gruppe für die Angehörigen Partner/innen einen Raum schaffen zum Austausch. Im geschützten Rahmen mit Menschen, die in ähnlicher Situation sind, lässt es sich leichter sprechen. Hier können sowohl Informationen zu Hilfsangeboten ausgetauscht werden, als auch Sorgen und Nöte besprochen werden. Allein verstanden zu werden kann eine emotionale Entlastung sein.

Interessierte melden sich im KoPs unter 05251 39 02 201 oder Selbsthilfe-Kontaktstelle Tel.05251 87 82 960.

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Angehörige von Menschen mit Demenz

Brigitte Reineke-Teiting gründete 2014 die Gruppe für Angehörige von Demenzerkrankten. "Wir helfen uns gegenseitig, geben uns Tipps und unterhalten uns, um ein bißchen Abwechslung zum Pflegealltag zu erleben" sagt sie .

Demenz betrifft nicht nur die, die erkrankt sind. Auch das Leben von Angehörigen und Freunden verändert sich. Eine beginnende Demenz ist für die Angehörigen oft schockierend und verbunden mit Ängsten; denn neben Sorgen hat die Demenz auch praktische Folgen. Angehörige stehen oft unter dem Druck ihrer eigenen Ängste und möchten doch dem Erkrankten Mut und Kraft geben. Hier kann der Austausch mit anderen sicherlich eine Hilfe sein, sich einmal offen aussprechen zu können, Verständnis zu finden und daraus auch wieder Kraft und Mut zu schöpfen Darüber hinaus ist der Informationsaustausch, wo man welche Hilfen bekommt, ein weiterer positiver Aspekt.
Bereits seit 2014 tauschen sich Ehepartnerinnen und -partner und erwachsene Kinder im geschützten Rahmen aus. Zum Teil werden auch Referenten zu unterschiedlichen Themen eingeladen. Die Gruppe trifft sich jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 13.30 bis 15.00 Uhr.

Interessierte melden sich im KoPs unter 05251 39 02 201 oder Selbsthilfe-Kontaktstelle Tel.05251 87 82 960.

 

Wir sind Mitglied im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen [Mehr]


 
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