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"Selbsthilfefreundliche Reha Klinik"

Aatalklinik Bad Wünnenberg wird „Selbsthilfefreundliche Rehaklinik“

Es ist geschafft. Nach einem Jahr der Arbeit hat die Aatalklinik, das Güte-Siegel „Selbsthilfefreundliche-Rehaklinik“ erhalten. Die Aatalklinik ist die sechste Rehabilitationsklinik in NRW, die dieses Siegel vorhält.
Im Rahmen einer Feierlichkeit erfuhren die zahlreichen Gäste aus der Selbsthilfe NRW, dem Gesundheitswesen und der Politik, wie wichtig die Integration von Selbsthilfe in die Gesundheitsversorgung ist.
„Die Selbsthilfe stellt einen wichtigen ergänzenden Baustein in der Gesundheitsversorgung dar“, weiß Dr. Rüdiger Buschfort, Chefarzt der Aatalklinik, zu berichten. „Denn häufig tut den Patienten die Beratung durch Betroffene gut; sie erfahren Verständnis und es wird ihnen Mut gemacht“, ergänzt Dr. Volker Runge, Selbsthilfebeauftragter der Aatalklinik. „Eine derartige Hilfe wäre ohne das ehrenamtliche Engagement jedoch nicht möglich“, ergänzt Christph Rüther, Bürgermeister aus Bad Wünnenberg. Dieser Weg wurde in Kooperation mit den Selbsthilfegruppen aus dem Kreis Paderborn, NRW Selbsthilfeverbände und der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Paderborn gestaltet. Alle Akteure engagieren sich schon lange Jahre für den Erhalt und den Ausbau von Selbsthilfestrukturen in der Region. Die Aatalklinik wurde vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen zertifiziert. Letzteres hat ihren Sitz in Berlin und ist der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) angegliedert.

Die Aatal-Klinik in Bad Wünnenberg befindet sich auf dem Weg zur selbsthilfefreundlichen Reha-Klinik.

Zur Auftaktveranstaltung am 19. Mai waren Mitarbeiter der Klinik, sowie Ansprechpartner von den Selbsthilfegruppen im Kreis Paderborn und auf Landesebene , die bereits in Kooperation stehen, sowie Selbsthilfegruppen, die an einer Kooperation interessiert sind, eingeladen.
Das Ziel ist die stärkere Einbindung der Selbsthilfe in die professionelle Gesundheitsversorgung und damit die Verbesserung der selbsthilfebezogenen Patientenorientierung in der stationären und ambulanten Behandlung einschließlich der Nachsorgeaktivitäten
Alle indikationsrelevanten Selbsthilfegruppen werden bei der Umsetzung des Konzeptes berücksichtigt, die Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe ist strukturiert und systematisch und orientiert sich an den Qualitätskriterien.
Der erste Qualitätszirkel, mit den Selbsthilfegruppen, dem Selbsthilfebeauftragten und der Mitarbeiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle ist am 6. Juni an den Start gegangen.

 

Wir sind Mitglied im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen [Mehr]


 
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