Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn
Sollten Sie an einer der folgenden Gruppen interessiert sein, melden Sie sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle telefonisch unter 05251 - 878 29 60 oder
per Email: selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Angehörige von Borderline-Erkrankten auf den Weg gebracht werden. Borderline ist eine Persönlichkeitsstörungen, die mit schweren seelischen Spannungszuständen einerseits und einem Gefühl innerer Leere andererseits einhergeht. Die sog. „Borderliner“ zeichnen sich durch ein hohes Maß an Impulsivität und Instabilität in ihren sozialen Beziehungen aus. Aus heiterem Himmel, manchmal ohne ersichtlichen Grund, kommt die unerträgliche Anspannung, die sich häufig in Stimmungsschwankungen und schweren emotionalen Krisen äußert. Angehörige sind automatisch mitbetroffen von den mitunter extremen Verhaltensweisen der Betroffenen, die sich durch Selbstverletzung und Aggressionen äußern können . Oft wissen die Angehörigen nicht, wie sie damit umgehen sollen. In der neuen Gruppe soll nun Angehörigen ein Erfahrungsaustausch ermöglicht werden, der helfen kann die eigenen Grenzen und Möglichkeiten wahrzunehmen , und beispielsweise eine Strategie zu entwickeln mit der belastenden Situation umzugehen. Durch den Austausch mit anderen Angehörigen kann man sich gegenseitig stärken und unterstützen. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn Tel. 05251 – 878 29 60 Mo – Mi 9.30 – 12.30 Uhr und donnerstags von 15.00 – 18.00 Uhr.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Männer nach Trennung auf den Weg gebracht werden. Eingeladen sind alle Männer, die eine Trennung oder Scheidung des Ehe- oder Lebenspartners gerade erleben oder durchlebt haben. In regelmäßigen Treffen bietet die Selbsthilfegruppe den Teilnehmern eine Möglichkeit über ihre Lebenssituation mit Gleichgesinnten oder Gleichbetroffenen zu sprechen. Die neue Gruppe will zunächst nur Männer ansprechen, um deren besonderer Situation gerecht zu werden und im Austausch mit anderen Betroffenen die Trennung/Scheidung besser zu verstehen. Dies kann eine wichtige Hilfe sein den neuen Lebensabschnitt ohne Partner zuversichtlich gehen zu können. Eine professionelle Therapie kann die Gruppe nicht bieten. Die Gesprächsschwerpunkte richten sich nach den Bedürfnissen der Beteiligten, mögliche Themen können sein: Abschied, Trauer, Alleinsein, Kinderregelung, Umgang mit dem Ex-Partner, neue Wege…usw. Das erste Treffen findet statt am Donnerstag,dem 15.04. 2010 um 18.00 Uhr in der Selbsthilfe-Kontaktstelle. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Mit Hilfe der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe gegründet werden für Angehörige von depressiv erkrankten Menschen. Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass eine Depression eine behandlungsbedürftige Erkrankung ist. Sie tritt inzwischen so häufig auf, dass fast in jeder Familie eine Person davon betroffen ist. Betroffen sind aber auch Angehörige , die im Umgang mit den Erkrankten eine Gratwanderung machen und manchmal darüber an sich selbst zweifeln. Oft herrscht Unsicherheit, wie man sich verhalten soll, um seinem Partner aus der Krise zu helfen, ohne Gefahr zu laufen, mitgerissen zu werden. Die neue Gruppe soll für diese Anliegen eine Möglichkeit des Austausches bieten, um sich gegenseitig zu stützen und Hilfe zu geben, denn für Angehörige gibt es wenig therapeutische Angebote. Das erste Treffen findet statt am Dienstag dem 09. 03. 2010 um 19.00 Uhr in der Selbsthilfe-Kontaktstelle.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Selbsthilfegruppe für Adoptiveltern gegründet werden. Die Gruppe richtet sich vor allem an Eltern, deren Kindern im jugendlichen- bzw. erwachsenen Alter sind. Adoptiveltern sind trotz vieler Gemeinsamkeiten anders als die biologisch begründete Familie. Die Adoptivfamilie wie eine natürliche, funktionierende Familie schaffen und halten zu können, gestaltet sich für alle Beteiligten oft nicht konfliktfrei. Statistisch gesehen verläuft der Lebensweg von Adoptivkindern häufiger problematisch als der anderer Kinder. Nicht selten ein schwieriger Weg, den nicht nur Adoptierte, sondern auch deren Adoptiveltern gehen. Sinn der Gruppe soll es sein, Adoptiveltern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam Konfliktlösungen zu finden und dieses schwierige Thema öffentlich zu machen.Interessierte können sich anmelden bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe auf den Weg gebracht werden für Eltern und Angehörige von Essgestörten. - Viele Menschen in einer solchen Situation haben erfahren, wie beängstigend die Erkenntnis ist, ein esssüchtiges, magersüchtiges, bulimisches Kind oder eine/n solche/n PartnerIn zu haben. Sie möchten unter allen Umständen helfen, schaffen es aber nicht alleine. Ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht, aber um aus dieser lähmenden Hilflosigkeit herauszukommen, ist es hilfreich, sich mit anderen Angehörigen in ähnlicher Lage zusammenzufinden, um miteinander zu reden, sich gegenseitig zu stärken und zu stützen. Die neue Gruppe soll dem Austausch von Erfahrungen im Zusammenleben mit essgestörten Kindern und PartnerInnen dienen, um den Belastungen besser begegnen zu können, wieder Kraft zu schöpfen allein durch die Erfahrung nicht allein zu sein.
Ausdruck aus:
http://www.selbsthilfe-paderborn.de/content/e26/e78/index_ger.html
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