Sollten Sie an einer der folgenden Gruppen interessiert sein, melden Sie sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle telefonisch unter 05251 - 878 29 60 oder
per Email: selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Männer nach Trennung auf den Weg gebracht werden. Eingeladen sind alle Männer, die eine Trennung oder Scheidung des Ehe- oder Lebenspartners gerade erleben oder durchlebt haben. In regelmäßigen Treffen bietet die Selbsthilfegruppe den Teilnehmern eine Möglichkeit über ihre Lebenssituation mit Gleichgesinnten oder Gleichbetroffenen zu sprechen. Die neue Gruppe will zunächst nur Männer ansprechen, um deren besonderer Situation gerecht zu werden und im Austausch mit anderen Betroffenen die Trennung/Scheidung besser zu verstehen. Dies kann eine wichtige Hilfe sein den neuen Lebensabschnitt ohne Partner zuversichtlich gehen zu können. Eine professionelle Therapie kann die Gruppe nicht bieten. Die Gesprächsschwerpunkte richten sich nach den Bedürfnissen der Beteiligten, mögliche Themen können sein: Abschied, Trauer, Alleinsein, Kinderregelung, Umgang mit dem Ex-Partner, neue Wege…usw. Das erste Treffen findet statt am Donnerstag,dem 15.04. 2010 um 18.00 Uhr in der Selbsthilfe-Kontaktstelle. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Mit Hilfe der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe gegründet werden für Angehörige von depressiv erkrankten Menschen. Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass eine Depression eine behandlungsbedürftige Erkrankung ist. Sie tritt inzwischen so häufig auf, dass fast in jeder Familie eine Person davon betroffen ist. Betroffen sind aber auch Angehörige , die im Umgang mit den Erkrankten eine Gratwanderung machen und manchmal darüber an sich selbst zweifeln. Oft herrscht Unsicherheit, wie man sich verhalten soll, um seinem Partner aus der Krise zu helfen, ohne Gefahr zu laufen, mitgerissen zu werden. Die neue Gruppe soll für diese Anliegen eine Möglichkeit des Austausches bieten, um sich gegenseitig zu stützen und Hilfe zu geben, denn für Angehörige gibt es wenig therapeutische Angebote. Das erste Treffen findet statt am Dienstag dem 09. 03. 2010 um 19.00 Uhr in der Selbsthilfe-Kontaktstelle.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Gruppe zum Thema „Zwischen Arbeit und Ruhestand“ gegründet werden. Die Gruppe richtet sich an Frauen und Männer ab 50 Jahren, die sich beruflich und oder privat in einer Umbruchphase befinden. Es geht darum, diese Lebensphase gemeinsam zu gestalten und aktiv am gesellschaftlichen, soziopolitischen und soziokulturellen Leben teilzuhaben. Die Wohnsituation im Alter, die Gestaltung des Ruhestand und der aktive Ausstieg aus dem Berufsleben können u.a. Themen/Inhalte des Austauschens und der Auseinandersetzung innerhalb der neuen Gruppe sein.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Selbsthilfegruppe für Adoptiveltern gegründet werden. Die Gruppe richtet sich vor allem an Eltern, deren Kindern im jugendlichen- bzw. erwachsenen Alter sind. Adoptiveltern sind trotz vieler Gemeinsamkeiten anders als die biologisch begründete Familie. Die Adoptivfamilie wie eine natürliche, funktionierende Familie schaffen und halten zu können, gestaltet sich für alle Beteiligten oft nicht konfliktfrei. Statistisch gesehen verläuft der Lebensweg von Adoptivkindern häufiger problematisch als der anderer Kinder. Nicht selten ein schwieriger Weg, den nicht nur Adoptierte, sondern auch deren Adoptiveltern gehen. Sinn der Gruppe soll es sein, Adoptiveltern die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsam Konfliktlösungen zu finden und dieses schwierige Thema öffentlich zu machen.Interessierte können sich anmelden bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe auf den Weg gebracht werden für Eltern und Angehörige von Essgestörten. - Viele Menschen in einer solchen Situation haben erfahren, wie beängstigend die Erkenntnis ist, ein esssüchtiges, magersüchtiges, bulimisches Kind oder eine/n solche/n PartnerIn zu haben. Sie möchten unter allen Umständen helfen, schaffen es aber nicht alleine. Ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht, aber um aus dieser lähmenden Hilflosigkeit herauszukommen, ist es hilfreich, sich mit anderen Angehörigen in ähnlicher Lage zusammenzufinden, um miteinander zu reden, sich gegenseitig zu stärken und zu stützen. Die neue Gruppe soll dem Austausch von Erfahrungen im Zusammenleben mit essgestörten Kindern und PartnerInnen dienen, um den Belastungen besser begegnen zu können, wieder Kraft zu schöpfen allein durch die Erfahrung nicht allein zu sein.
Mannsein und Männlichkeit stellen sich in unserer heutigen Zeit als äußerst schwierig dar. Während das Fernsehen ein Verständnis vom aufgeblasen Macho propagiert, treten Feministinnen dafür ein, dass ein Mann sich in die Frau einfühlen sollte und offen über seine Gefühle spricht. Worin liegt also wahre Männlichkeit begründet? Soll Mann sich ein Image, wie James Bond zulegen oder zum absoluten Frauenversteher mutieren. Gibt es vielleicht auch einen Weg zwischen diesen beiden Extremen? Diese Gruppe soll eine Plattform dafür bieten, sich darüber auszutauschen, was einen echten Mann heute ausmacht und welche persönlichen Erfahrungen jeder Einzelne damit gemacht hat. Sicherlich interessant dürften dabei auch die Aspekte der Erziehung und der Einfluß der Gesellschaft sein und inwieweit sich diese beiden Faktoren auf das eigene Empfinden auswirken. In der Gruppe soll jeder offen über seine Schwächen und Unzulänglichkeiten sprechen können. Persönliche Erfahrungen, Probleme, lustige Begebenheiten, all das soll Thema sein, um daran gemeinsam zu wachsen. Alles Besprochene wird selbstverständlich vertraulich behandelt. Was diese Gruppe jedoch nicht bieten kann, ist eine professionelle Anleitung und/oder Therapie. Diese Treffen finden einzig auf der Grundlage des gegenseitigen Erfahrungsaustausches und der Freude an Diskussionen statt.
Bei der ADHS- Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung – handelt es sich um eine ernst zu nehmende Störung und nicht um eine Modeerscheinung. ADHS ist die am häufigsten diagnostizierte psychiatrische Störung im Kindes - und Jugendalter. Bei Erwachsenen fallen meistens erst die Spätfolgen mit körperlichen und seelischen Erkrankungen auf. Die Betroffenen leiden unter der Schwierigkeit sich zu konzentrieren und organisieren. Sie reagieren meist heftig und ungestüm und handeln nicht selten aus dem Moment heraus, ohne die Konsequenzen ihres Handelns zu bedenken. Die ständigen Stimmungsschwankungen, die mangelnde Organisationsfähigkeit, die Impulsivität führen zu erheblichen Problemen in Beziehungen und am Arbeitsplatz. Für die Betroffenen ist eine Diagnose und fundierte Information der erste Schritt zur Verbesserung ihrer Situation. Die Selbsthilfegruppe will Raum bieten für regelmäßigen Austausch, Aufklärung und Information, gemeinsam nach Lösungen suchen, die die Lebensqualität der Betroffenen verbessert bzw. steigert.
Allein in Deutschland leiden 7,5 Millionen Menschen unter z.T. unerträglichen Dauerschmerzen. Hält ein Schmerz länger als 3 Monate spricht man von chronischen Schmerzen. Rücken, Kopf, Nervenschmerzen, Arthrose oder Rheuma kann die Grunderkrankung sein, die sich zur einer eigenständigen Erkrankung entwickelt - „Chronische Schmerzen“. Die Lebensqualität der Betroffenen wird massiv beeinträchtigt bis sogar zerstört. Menschen mit chronischen Schmerzen leiden oftmals darunter, dass Außenstehende ihre Erkrankung nicht sichtbar wahrnehmen können. Eine Selbsthilfegruppe kann nicht die Schmerzen nehmen, aber helfen mit den Belastungen anders umzugehen. Informationsaustausch und Aufklärung über neueste Therapien sind ebenfalls Themen der Gruppe, wie auch auf die Belange aufmerksam zu machen, um die Situation zu verändern bzw. zu verbessern. Die Gruppe kann dazu beitragen sich gegenseitig Mut machen, das Leben in den gegebenen Grenzen bewusst zu gestalten.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Selbsthilfegruppe „PSP- Progressive- Supranukleäre- Blickparese“, auch das Steel –Richardson-Olszewski-Syndrom genannt, gegründet werden. Eine handelt sich um eine sehr seltene neurologische Erkrankung. PSP stellt einen tief greifenden Einschnitt in das Leben der Erkrankten und ihr soziales Umfeld dar. Sie hat als Symptome Störungen des Sehens nach unten, Doppelsehen und Fallen nach hinten, zusätzlich Sprach – und Schluckstörungen, sowie Gang- und Bewegungsstörungen, wie sie in der Parkinsonkrankheit symptomatisch sind. Viele Patienten haben zunächst die Diagnose Morbus-Parkinson, bis sie merken, dass die üblichen Medikamente nicht anschlagen. Gegen PSP gibt es zurzeit noch keine umfassend wirksame Therapie, ausgenommen Krankengymnastik und Logopädie. Der persönliche und regelmäßige Austausch ist neben der Recherche im Internet für Betroffene sehr wichtig. Betroffene, die Interesse haben, eine Selbsthilfegruppe für den Raum Ostwestfalen-Lippe aufzubauen, wenden sich bitte an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.