Sollten Sie an einer der folgenden Gruppen interessiert sein, melden Sie sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle telefonisch unter 05251 - 878 29 60 oder
per Email: selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Burn Out Syndrom auf den Weg gebracht werden. Die Symptome sind vielschichtig. Angefangen bei Lustlosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten, über Gereiztheit, Versagensängste; Gefühle von Hoffnungslosigkeit und Schlaflosigkeit können sie sich schleichend zur Depression und/oder völligen Erschöpfung entwickeln bis zu einem Punkt, an dem nichts mehr geht. Der Akku ist leer und Körper und Geist versagen ihre Dienste. Das kann weitreichende Folgen haben, wie Verlust des Arbeitsplatzes, Probleme im Familienleben. Selbst Freunde werden nicht mehr als solche wahrgenommen.
Um Wege aus dieser Schleife herauszufinden, kann es hilfreich sein, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, sich gegenseitig zu stärken, sich verstanden fühlen, um gemeinsam neue Strategien zu entwickeln mit Stresssymptomen umzugehen. Das Ziel ist, einen Weg zu einem gesunden Umgang mit den eigenen Ressourcen zu finden, damit die Lebensenergie wieder fließen kann. Die Gruppe startet am 23 04. 12.
Folgen einer Spielsucht können zum Verlust des Arbeitsplatzes führen, zu Verschuldung, Zerrüttung der Familie, bis hin zum Zerbrechen aller sozialen Beziehungen.
Für Angehörige stellt das eine besondere Belastung dar. Ein Austausch mit anderen betroffen Familienmitgliedern kann helfen, die eigene Sichtweise zu überdenken und durch Verhaltensänderung in Bezug auf den Suchtkranken, möglicherweise neue Prozesse in Gang zu setzen. Die Gruppe bietet Angehörigen Raum sich gegenseitig zu unterstützen und auszutauschen.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Selbsthilfegruppe zum Thema Trennung/Scheidung gegründet werden Angesprochen sind Männer und Frauen, die sich über ihre veränderte Lebenssituation austauschen wollen. Einiges ändert sich wenn Paare/ Familien sich trennen. Das Leben muss oft ganz neu geordnet werden; der Umgang mit den Kindern muss geregelt werden, ein neues Miteinander zum ehemaligen Partner will gelernt sein. Die Trennung erleben die Betroffenen oft als emotionale Achterbahn. Der gemeinsame Austausch mit anderen bietet Trost, Rat und Hilfe bei der Bewältigung dieser schwierigen Zeit.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige gegründet werden.
Die neue Gruppe ist offen für betroffene alkoholabhängige Frauen und Männer.
Der Gesprächskreis will eine Stärkung und Unterstützung auf dem Weg zum abstinenten Leben sein. In der Gruppe ist eine offene Auseinandersetzung mit der Sucht möglich, ebenfalls bietet sie Raum, um über Alltagsprobleme zu sprechen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Nüchternheit ist eine Voraussetzung, um an den Gruppentreffen teilzunehmen.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Selbsthilfegruppe für Betroffene von Arbeitslosigkeit auf den Weg gebracht werden. Viele arbeitssuchende Menschen kennen die Situation: Selbstgestartete Stellengesuche, Initiativbewerbungen, Bewerbungen durch die Zeitungen und durchs Internet oder auch vom Jobcenter, mit dem Resultat : Haufenweise Bewerbungsabsagen . Und wenn dann endlich mal ein Arbeitsplatz besetzt werden kann, dann nur befristet, um danach wieder in die Arbeitslosigkeit zu führen. Bei vielen Betroffenen macht sich Ratlosigkeit und Unsicherheit breit, von finanziellen Engpässen ganz zu schweigen. Das Selbstwertgefühl sinkt immer mehr und es macht sich ein Gefühl von Ohnmacht breit. Die Folge ist oft Antriebslosigkeit bis hin zu Depressionen. Die neue Selbsthilfegruppe will den Betroffenen die Möglichkeit des Austausches bieten, um sich gegenseitig zu stützen und Hilfen zu geben und auch um die eigenen Kräfte wieder zu mobilisieren.
Die Gruppe richtet sich an Eltern( teile), deren Kinder jeden Kontakt zu ihnen unterbinden bzw. abgebrochen haben, dass über Wochen, über Monate und Jahre- oft für immer. Die Zahl der erwachsenen Kinder, die den Kontakt zu ihren Eltern ohne Angabe von Gründen abbrechen und weder auf Briefe noch auf Anrufe reagieren, ist weitaus größer als allgemein angenommen. Ohnmacht, Scham und Schuldgefühle - wenn Kinder plötzlich den Kontakt abbrechen, fallen die Eltern in ein tiefes Loch. Die Frage nach dem Warum lässt sie verzweifeln. Betroffene meiden darüber zu reden, da sie meist nur auf Unverständnis stoßen. Das Thema wird als Tabu erfahren. Fehlurteile und Schuldzuweisungen sind Reaktionen aus dem nahen Umfeld. In der Selbsthilfegruppe kann über den schweren Verlust gesprochen werden. Der Gesprächskreis bietet eine gute Basis,dass sich die Betroffenen nicht mehr so alleine fühlen und gegenseitig stützen,austauschen und begleiten. Anmeldungen und Fragen an die Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn, Mo - Mi. 9.30-12.30 Uhr , Do. 15.00 – 18. Uhr, Tel. 052 51 – 878 29 60 oder Email: selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Selbsthilfegruppe für Co-Abhängige und beziehungssüchtige Menschen gegründet werden. Co-Abhängigkeit ist eine Beziehungsstörung, in der sich Menschen von anderen abhängig machen und sich selbst vernachlässigen. Im Vordergrund stehen die psychische Abhängigkeit und die zunehmende Beeinträchtigung der alltäglichen Lebensführung. Co-Abhängige neigen dazu, die Bedürfnisse anderer über die eigenen zu stellen, in Helferrollen zu geraten und sich als Opfer zu fühlen. Nicht selten gehen sie Beziehungen mit süchtigen Menschen ein. Durch den regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen soll erreicht werden selbstschädigende Verhaltensmuster abzulegen und gesunde Beziehungen zu entwickeln.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Selbsthilfegruppe für Betroffene einer Fructoseintoleranz auf den Weg gebracht werden. Die Zahl der Allergien und Unverträglichkeiten ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung soll das Immunsystem stützen und auch vor Krankheiten sowie Allergien schützen. Aber es gibt auch Unverträglichkeiten gegenüber gesunden Nahrungsmittel und deren Bestandteilen. Neben körperlichen Beschwerden wie Magen/Darmprobleme können auch psychische Probleme, wie Depressionen auftreten und den Alltag der Betroffenen sehr beeinträchtigen. Der gegenseitige Austausch von Erfahrungen kann Betroffenen helfen mit der Erkrankung umzugehen und die schmerzhaften unangenehmen Symptome zu reduzieren.
Mit Hilfe der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe gegründet werden für Angehörige von depressiv erkrankten Menschen. Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass eine Depression eine behandlungsbedürftige Erkrankung ist. Sie tritt inzwischen so häufig auf, dass fast in jeder Familie eine Person davon betroffen ist. Betroffen sind aber auch Angehörige , die im Umgang mit den Erkrankten eine Gratwanderung machen und manchmal darüber an sich selbst zweifeln. Oft herrscht Unsicherheit, wie man sich verhalten soll, um seinem Partner aus der Krise zu helfen, ohne Gefahr zu laufen, mitgerissen zu werden. Die neue Gruppe soll für diese Anliegen eine Möglichkeit des Austausches bieten, um sich gegenseitig zu stützen und Hilfe zu geben, denn für Angehörige gibt es wenig therapeutische Angebote.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe auf den Weg gebracht werden für Eltern und Angehörige von Essgestörten. - Viele Menschen in einer solchen Situation haben erfahren, wie beängstigend die Erkenntnis ist, ein esssüchtiges, magersüchtiges, bulimisches Kind oder eine/n solche/n PartnerIn zu haben. Sie möchten unter allen Umständen helfen, schaffen es aber nicht alleine. Ein Patentrezept gibt es sicherlich nicht, aber um aus dieser lähmenden Hilflosigkeit herauszukommen, ist es hilfreich, sich mit anderen Angehörigen in ähnlicher Lage zusammenzufinden, um miteinander zu reden, sich gegenseitig zu stärken und zu stützen. Die neue Gruppe soll dem Austausch von Erfahrungen im Zusammenleben mit essgestörten Kindern und PartnerInnen dienen, um den Belastungen besser begegnen zu können, wieder Kraft zu schöpfen allein durch die Erfahrung nicht allein zu sein.