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Neugründungen und Gruppen im Aufbau

Neue Gruppe für Menschen mit einer Psychose- Erkrankung

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Menschen, die eine Psychose hatten, auf den Weg gebracht werden. Häufig fehlt Betroffenen nach einem Klinikaufenthalt die Möglichkeit über ihre Befindlichkeiten und Sorgen zu sprechen. Es tauchen Fragen auf, wie Alltagsprobleme bewältigt werden können. Wo finden sich Ansprechpartner, die helfen können, eine passende Unterstützung zu finden? Wie können Krisen vermieden werden? Oft fehlt der Mut über die eigenen Nöte zu sprechen, oder Außenstehende reagieren mit Unverständnis auf die Besonderheiten einer psychischen Erkrankung. Die neue Gruppe will hier eine Möglichkeit schaffen, dass Menschen mit einer Psychose ihre vielfältigen Erfahrungen im geschützten Raum austauschen können, um gemeinsam und aktiv Bewältigungsstrategien zu erarbeiten und sich gegenseitig Halt zu geben . Das Ziel soll sein, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen, Belastungen und Krisen zu meistern, aber auch Erfolgserlebnisse und Freude zu teilen.

Gruppengründung „Angehörige von Kindern mit AD(H)S

ADHS ist weder eine Modeerkrankung noch ein Erziehungsproblem, sondern eine nachgewiesene neurobiologische Funktionsstörung. Unaufmerksame, unkonzentrierte und überaktive Kinder können die geduldigsten Eltern und Lehrer zur Verzweiflung bringen. Das Unverständnis in der Gesellschaft und mangelhafte Kenntnisse über das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom behindern mögliche Hilfen der Betroffenen.
Die Gruppe möchte Eltern unterstützen und sie stark machen für den alltäglichen Umgang mit ihrem Kind, damit sie auf ihrem oft beschwerlichen Weg immer wieder Land sehen und auch die positiven Seiten ihrer Kinder genießen können. In der Gruppe soll neben dem Erfahrungsaustausch Raum gegeben werden über Sorgen und Ängste zu sprechen.

Interessierte melden sich bitte bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn

Selbsthilfegruppe "Trennung/Scheidung"

Nach einer Trennung oder Scheidung wieder einen neuen und eigenen Rhythmus im Leben zu finden ist oft ein langer und schwerer Weg. Man fühlt sich verletzt, und kraftlos, bis hin von Durchleben depressiver Phasen. Eine Trennung ist sowohl für den Verlassenen als auch für den Verlassenden ein entscheidender Lebenseinschnitt. Das Leben muss oft ganz neu geordnet werden, der Umgang mit den Kindern muss geregelt werden, ein neues Miteinander mit dem Partner will gelernt sein.

Der Gesprächskreis möchte betroffenen Frauen und Männern in einer vertrauensvollen Atmosphäre die Möglichkeit geben, sich auszutauschen und Antworten zu finden. Einander zuhören, sich Mut machen und einen individuellen Umgang mit der Trennung zu finden. Konkrete Gesprächsthemen könnten z.B. sein: das Aufarbeiten der vergangenen Beziehung/ Lernen Los zulassen/Mehrbelastung - Alleinerziehend und Berufstätigkeit. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle

„Selbsthilfegruppe für psychisch kranke junge Erwachsene“

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Selbsthilfegruppe für psychisch kranke junge Erwachsene ins Leben gerufen werden. Angesprochen sind junge Betroffene bis 30 Jahre.
Dass eine Depression oder Angststörung eine ernsthafte Erkrankung ist und behandlungsbedürftig, ist mittlerweile allgemein bekannt. Wohin kann man sich aber wenden, wenn eine Therapie abgeschlossen ist und es keine heilsamen Gespräche mehr gibt? Der Austausch mit anderen Betroffenen kann eine wertvolle Hilfe sein, als Nachsorge oder begleitend, um Wege aus der Isolation zu finden, Strategien zu entwickeln, den Alltag zu bewältigen und wieder mehr Lebensqualität herzustellen. Junge Betroffene melden sich bitte bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Paderborn

Fibromyalgie

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Menschen mit einer Fibromyalgie gegründet werden. Die Ursachen für die Erkrankung sind weitgehend unbekannt. Bis 3,5 Millionen sollen in Deutschland betroffen sein. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die durch Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, Gelenken und Rücken auftauchen können. Auch Druckschmerz- und Berührungsempfindlichkeit können auftreten, sowie Müdigkeit, Schlafstörungen, Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit, Schwellungen und viele weitere Symptome können dazu kommen. Es sind mehr Frauen als Männer betroffen. Oft tauchen verschiedene Symptome in Schüben auf. Die neue Selbsthilfegruppe will den Betroffenen hier einen geschützten Raum bieten, Erfahrungen und Informationen zu therapeutischen Maßnahmen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Oft erleben Betroffene das Unverständnis über das Krankheitsbild (das ja nach außen oft nicht sichtbar ist) als zusätzlich belastend. Das Gespräch mit Gleichbetroffenen ist da sehr hilfreich und wirkt entlastend. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Selbsthilfegruppe Hirntumor Paderborn für Betroffene und Angehörige

Seit August 2015 trifft sich regelmäßig einmal monatlich eine neue Gruppe für Betroffene, die einen Hirntumor haben. Nicht automatisch sind Hirntumore bösartig. 2/3 der Hirntumore sind gutartig. Die Ursachen sind weitgehend unbekannt und die Symptome auch unterschiedlich. Von Kopfschmerzen, Sehstörungen, Schwindel, Übelkeit, Epilepsie bis hin zu Wesensveränderungen können Anzeichen eines Hirntumors sein. Betroffene haben sich nun zu einer Gruppe zusammengetan und tauschen sich regelmäßig alle 4 Wochen aus. In der Gruppe finden die Betroffenen gegenseitiges Verständnis. Ziel ist es, gemeinsam wertvolles Wissen zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen; vor und nach einer Behandlung. Die Gruppenerfahrung kann helfen, einen aktiven Weg zu finden mit der Erkrankung umzugehen. Das Gefühl, nicht allein zu sein, hilft Ängste abzubauen und kann emotional entlastend sein. Die neue Gruppe möchte auf diesem Weg andere Betroffene erreichen und herzlich zu einem nächsten Treffen einladen. Auch Angehörige sind herzlich willkommen.

Selbsthilfegruppe für "Betroffene mit Essstörungen"

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine neue Gruppe zum Thema „Essstörungen“ gegründet werden. Angesprochen sind Betroffene, die an Bulimie oder Anorexie erkrankt sind. Die Selbsthilfegruppe soll Raum bieten, sich mit dem eigenen Essverhalten, den dabei auftretenden Schwierigkeiten, Erfolgen und den vielfältigen Zusammenhängen zu anderen Bereichen des Lebens auseinanderzusetzen.
Der vertrauensvolle Erfahrungsaustausch kann die eigene Sichtweise erweitern, Mut machen und konkrete Hilfestellung bieten.

Selbsthilfegruppe "chronischer Schmerz"

Jeder weiß wie das Leben beeinträchtigt ist, wenn man Schmerzen hat, und kennt das Gefühl der Befreiung, wenn der Schmerz nachlässt. Wenn der Schmerz aber chronisch ist, weil es entweder keine Heilung gibt, oder Ursachen nicht geklärt werden können, dann gibt es therapeutisch häufig nur noch die Einnahme von Schmerzmitteln als Empfehlung. Hier steht dann oft auch die Ausübung der beruflichen Tätigkeit auf dem Spiel. Dass dieser leidvolle Zustand auch die psychische Konstitution angreift scheint selbstverständlich zu sein.
Hier will die neue Gruppe ein Forum bieten, gemeinsam Informationen über mögliche therapeutische Maßnahmen zu erschließen und Erfahrungen auszutauschen. Die Erkenntnis nicht allein zu sein kann emotional entlastend wirken. Hier will man sich gegenseitig stärken und ermutigen.

Selbsthilfegruppe "Hashimoto"

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Entzündung der Schilddrüse, bei der das Immunsystem des Menschen die eigenen Schilddrüsenzellen als fremd ansieht und Abwehrstoffe gegen sie produziert. Sie ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich die Schilddrüse langsam selbst zerstört.
Vor dem Hintergrund, dass diese Erkrankung mit ihren vielschichtigen Symptomen oftmals sehr spät erkannt wird und ein Großteil der Betroffenen hilflos von Arzt zu Arzt läuft, ist es wichtig, über das Krankheitsbild aufzuklären. Darüber hinaus soll die Gruppe gegenseitig Unterstützung bieten und die Betroffenen lernen, besser mit der Erkrankung umzugehen.

Selbsthilfeinitiative „Wohnen im Alter“

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Initiative gegründet werden, die sich mit alternativen Wohnformern für ein Leben im Alter auseinandersetzen möchte.
Angesprochen sind Frauen und Männer im mittleren Alter und älter, die ein freies, selbstbestimmtes Leben auch im Alter führen möchten. Die Idee ist in verlässlichen, nicht kommerziellen Haus- oder Wohngemeinschaften eigenverantwortlich in nachbarschaftlichem Miteinander zu leben und bis ins hohe Alter füreinander da sein. Ziel ist es eine „Heimvermeidungsstrategie“ zu entwickeln. Gemeinsam mit Gleichgesinnten soll nach verschiedenen Wohnmodellen/Projekten recherchiert werden, aufgesucht und bewertet werden. Nicht für jeden muss das eine oder andere das Richtige sein. Individuelle Lebensentwürfe – benötigen „passende Wohnformen“. Neben dem Kennenlernen von Wohnprojekten, sollen auch Themen wir „Barrierefreiheit/ Mietrecht /Tierhaltung ect.- Inhalte der Treffen sein. Hier könnten auch Experten in die Gruppe eingeladen werden. (z.B. Wohnberatung )
Möchten Sie eigene Ideen und ihre Fähigkeiten einbringen, dann melden sich bitte bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter Tel. 05251-878 29 60 oder E-Mail selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org

Angehörige von Menschen mit einer Borderline-Störung und Betroffene

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Angehörige von Menschen mit einer Borderline-Störung auf den Weg gebracht werden. Wer die Diagnose Borderline kennt, weiß um die Belastungen, die diese psychische Störung für die Angehörigen bedeuten kann. Die Borderline-Störung ist eine Störung der Psyche, die ganz anders ist, als andere psychische Störungen. Der Betroffene fühlt sich häufig wie zerrissen in sich selbst, er ist orientierungslos. Für Aussenstehende sind die emotionalen Reaktionen häufig nicht nachvollziehbar; Reizbarkeit, plötzliche Wutausbrüche bis hin zu selbstverletzendem Verhalten. Das Selbstbild und die Selbstwahrnehmung ist gestört. Soziale Beziehungen sind intensiv, wechseln aber häufig von Liebe in Hass und umgekehrt. Für die Angehörigen ist dieses Verhalten manchmal wie eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie fühlen sich überfordert und die Irritationen können dazu führen, dass auch das eigene Selbstbild ins Wanken gerät. Therapeutische Angebote für Angehörige gibt es kaum oder gar nicht. Hier kann eine Gruppe mit Gleichbetroffenen emotionale Unterstützung und Entlastung bieten. Informationen zum Krankheitsbild austauschen, gemeinsam Strategien entwickeln, die im Umgang mit den eigenen Gefühlen hilfreich sein können, oder einfach nur verständnisvolle Zuhörer finden; das sind Anliegen, die in der neuen Gruppe Raum finden können. Auch Betroffene sind eingeladen. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Menschen mit Epilepsie und deren Angehörige

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine neue Gruppe für Menschen mit Epilepsie auf den Weg gebracht werden. Laut Experten ist jeder Hundertste betroffen. Charakteristisch für die Erkrankung ist der epileptische Anfall, der durch eine vorübergehende Funktionsstörung im Gehirn entsteht. Häufigkeit, Dauer von wenigen Sek. bis zu 2 Minuten und die Ausprägung sind unterschiedlich. Das Wissen über die Erkrankung ist wichtig, um sich angemessen zu verhalten, sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen und Freunde. Oft verschweigen die Betroffenen sogar ihre Erkrankung, um sich diesem Mangel an Kenntnis und den damit verbundenen Vorurteilen und Stigmatisierungen nicht auszusetzen. Das Gespräch ist aber wichtig, um sich mit der Erkrankung aktiv auseinanderzusetzen und damit wieder Lebensqualität (Anfallsfreiheit – Heilung) erreichen zu können. Um sich über diese und andere Themen auszutauschen, soll nun eine neue Gruppe für Betroffene und Angehörige auf den Weg gebracht werden. In geschütztem Raum können die eigenen Erfahrungen mit anderen ausgetauscht werden, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Neue Gruppe für Menschen, die eine Knochenmark- oder Stammzellentransplantation hinter sich haben

Nach den Strapazen einer KMT bzw. Stammzelltransplantation zur Überwindung einer lebensbedrohlichen Erkrankung stehen die Betroffenen oft neuen Herausforderungen gegenüber: chronische Müdigkeit (Fatique) oder Konzentrations-schwäche sind einige der typischen Merkmale der Auswirkungen von Chemo-Therapien und sind in vielen Gruppen „nach Krebs“ immer wieder ein Thema. Zusätzlich beginnt bei manchen Patienten nach KMT nach einiger Zeit die chronische Abstoßung (GvHD), die die Betroffenen über Jahre hinweg und vielleicht sogar lebenslänglich begleitet. Haut, Leber, Nieren, Augen, Bindegewebe etc. Manchmal sind mehrere Organe gleichzeitig betroffen; manchmal erfolgt die Abstoßung nacheinander und manchmal bleiben irreparable Schäden. Viele Medikamente sind notwendig, um ein gesundheitliches Gleichgewicht herzustellen. Die eigene Geduld wird zum Lebensinhalt und immer wieder auf die Probe gestellt. Gespräche mit Angehörigen und Freunden sind wichtig, stoßen aber an manchen Stellen auf Grenzen. Hier kann der Austausch mit Gleichbetroffenen eine wichtige Stütze und Ergänzung sein. Sich gegenseitig zuzuhören, sich zu unterstützen und Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern, das Gefühl nicht allein zu sein; das kann emotional sehr entlastend sein und helfen neue Lebensqualität zu erlangen. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn unter Tel. 05251 – 878 29 60 oder per Email selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org

 

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