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Neugründungen und Gruppen im Aufbau

Neue Gruppe für Menschen, die eine Knochenmark- oder Stammzellentransplantation hinter sich haben

Nach den Strapazen einer KMT bzw. Stammzelltransplantation zur Überwindung einer lebensbedrohlichen Erkrankung stehen die Betroffenen oft neuen Herausforderungen gegenüber: chronische Müdigkeit (Fatique) oder Konzentrations-schwäche sind einige der typischen Merkmale der Auswirkungen von Chemo-Therapien und sind in vielen Gruppen „nach Krebs“ immer wieder ein Thema. Zusätzlich beginnt bei manchen Patienten nach KMT nach einiger Zeit die chronische Abstoßung (GvHD), die die Betroffenen über Jahre hinweg und vielleicht sogar lebenslänglich begleitet. Haut, Leber, Nieren, Augen, Bindegewebe etc. Manchmal sind mehrere Organe gleichzeitig betroffen; manchmal erfolgt die Abstoßung nacheinander und manchmal bleiben irreparable Schäden. Viele Medikamente sind notwendig, um ein gesundheitliches Gleichgewicht herzustellen. Die eigene Geduld wird zum Lebensinhalt und immer wieder auf die Probe gestellt. Gespräche mit Angehörigen und Freunden sind wichtig, stoßen aber an manchen Stellen auf Grenzen. Hier kann der Austausch mit Gleichbetroffenen eine wichtige Stütze und Ergänzung sein. Sich gegenseitig zuzuhören, sich zu unterstützen und Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern, das Gefühl nicht allein zu sein; das kann emotional sehr entlastend sein und helfen neue Lebensqualität zu erlangen. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn unter Tel. 05251 – 878 29 60 oder per Email selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org

Neue Familiengruppe der Frauenselbsthilfe nach Krebs/Paderborn

Eine Krebserkrankung bedeutet immer einen schwerwiegenden Einschnitt in das ganze Leben des Erkrankten. Es sind nicht nur die Patienten selbst betroffenen, sondern die gesamte Familie. Die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ Paderborn möchte mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn für betroffene Frauen eine zweite Gruppe anbieten, die auch die gesamte Familie mit einbezieht. In der Gruppe stehen Fragen und Anliegen der Betroffenen im Vordergrund, aber es soll auch Platz sein für den Partner und die Kinder.
Themen können sein: Auswirkungen der Erkrankung auf die Partnerschaft, Umgang mit den Kindern und auch eventuelle Unterstützungsangebote für Familien. Interessiertte melden bitte sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.

"Selbsthilfegruppe für Frauen mit Essstörungen"

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn wird eine neue Gruppe zum Thema „Essstörungen“ gegründet. Angesprochen sind Betroffene, die an Bulimie oder Anorexie erkrankt sind. Die Selbsthilfegruppe soll Raum bieten, sich mit dem eigenen Essverhalten, den dabei auftretenden Schwierigkeiten, Erfolgen und den vielfältigen Zusammenhängen zu anderen Bereichen des Lebens auseinanderzusetzen.
Der vertrauensvolle Erfahrungsaustausch kann die eigene Sichtweise erweitern, Mut machen und konkrete Hilfestellung bieten.
Fragen und Anmeldungen an die Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Selbsthilfe für Eltern deren Kinder sexuell missbraucht wurden

Wenn das eigene Kind sexuell missbraucht wurde, finden Eltern oft wenig oder gar keine Hilfe das Geschehene zu verarbeiten. Da es häufig in der eigenen Familie oder in der nahen Umgebung passiert ist, machen sie sich Vorwürfe nichts gemerkt zu haben und leiden unter Schuldgefühlen. Manchmal wird ihnen auch von außen Schuld zugewiesen. Das ganze Leben hat sich dadurch verändert und es gibt kaum Möglichkeiten sich auszusprechen, weil die Problematik in der Gesellschaft tabuisiert wird. Ein Erfahrungsaustausch kann hier emotionale Entlastung bieten und einer Isolation entgegenwirken. Angesprochen sind Eltern, deren Kinder ein solches Trauma erfahren mußten und die gemeinsam mit anderen nach Lösungswegen suchen wollen mit der Belastung umzugehen und das Geschehene zu verarbeiten. Der Aufdeckungsprozess sollte an dieser Stelle schon abgeschlossen sein. Interessenten/innen melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn unter der Telefonnummer 05251 – 878 29 60 oder per Email selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org

„ Männergruppe“ Männerseelen, Land der (un)heimlichen Gefühle

Männer haben´s schwer - nimm´s leicht.....
Männer sind so verletzlich,
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich...... mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine neue Männergruppe gegründet werden.
Eine Gruppe zum Sprechen über die Gefühle, Erziehungen & Beziehungen, Gewalt, Nähe, Alkohol. Besser als den Problemen aus dem Weg zu gehen, wäre es darüber zu reden, mit anderen Männern, vertraulich, regelmäßig, offen und ehrlich.
Anmeldungen bitte über die Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.

Gesprächskreis für Berufstätige mit schwerstbehinderten Partnern

Berufstätige mit schwerstbehindertem Partnern haben ganz besondere Schwierigkeiten. Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine Gruppe „Leben in extremen Situationen“ gegründet werden.
Das Leben mit einem schwerstbehinderten Partner stellt ganz besondere Anforderungen und rüttelt an den Grundfesten der Familie. Oft steht der Betroffene allein vor Situationen, die sich Außenstehende nicht vorstellen können. Sie wissen nicht, wie Sie Ihr Leben in dieser extremen Situation meistern können – Sie wollen Ihre Erfahrungen mit Anderen teilen. Sie stecken mitten im (Berufs-)Leben und haben wenig Zeit. Ihre Kinder gehen noch zur Schule oder sind (noch) in der Ausbildung oder im Studium – Sie wünschen sich Unterstützung bei Behördenangelegenheiten, Pflege, Unterkunft, Vorsorge. Es gibt so Vieles gleichzeitig zu erledigen.
Interessierte melden sich bitte bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.

Selbsthilfegruppe für junge Erwachsene mit einem angeborenen oder erworbenen Herzfehler

In Deutschland leben derzeit ca. 200.000 junge Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern. Körperliche Einschränkungen, Krankenhausaufenthalte, sowie auch die Sorgen von Familie und Freunden begleiten die meisten Betroffenen ein Leben lang. Oft leiden Sie auch unter Folgeerkrankungen und Beeinträchtigungen, die den Alltag sehr erschweren. Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Selbsthilfegruppe für junge Erwachsene mit Herzfehlern gegründet werden.
Die Gruppe bietet Raum für den persönlichen Austausch und gegenseitiger Unterstützung. Neben dem Erfahrungsaustausch soll es Informationen zur Krankheit, teils mit fachlicher Begleitung geben. Schul- und Berufswahl können ebenfalls Themen in der Gruppe sein.
Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Angehörige von depressiv Erkrankten Delbrück

Wer kennt das nicht? Da scheint ein Angehöriger, Freund oder Kollege zunehmend zurückgezogen oder sonst irgendwie verändert, nur noch gereizt und nicht mehr belastbar. - Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass eine Depression eine behandlungsbedürftige Erkrankung ist. Sie tritt inzwischen so häufig auf, dass fast in jeder Familie eine Person davon betroffen ist. Betroffen sind aber auch Angehörige, die im Umgang mit den Erkrankten eine Gratwanderung machen und manchmal darüber an sich selbst zweifeln. Oft herrscht Unsicherheit, wie man sich verhalten soll, um seinem Partner aus der Krise zu helfen, ohne Gefahr zu laufen, mitgerissen zu werden.
Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll nun eine neue Gruppe für Angehörige von depressiv Erkrankten in Delbrück auf den Weg gebracht werden. Die neue Gruppe will eine Möglichkeit des Austausches bieten, um sich gegenseitig zu stützen und Hilfe zu geben, denn für Angehörige gibt es wenig therapeutische Angebote. Hier kann der Austausch mit anderen Angehörigen emotional entlastend sein.
Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle

Frauen und Sucht

Frauen leben ihre Sucht häufig „leiser“ und unauffälliger. Aus Scham vorm sozialem Umfeld konsumieren sie oft im Verborgenen. Eine Suchtmittelabhängigkeit geht auch häufig zusätzlich noch mit Depressionen und Ängsten einher. Aus diesem Teufelskreis auszubrechen und mit anderen Frauen gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie ein Leben ohne Suchtmittel gelingen kann oder wie man mit dem Krankheitsbild leben kann, das sind Themen, die hier aktiv angesprochen werden können. Ein Austausch mit anderen Gleichbetroffenen kann emotional sehr entlastend wirken und hilfreich sein, wenn es darum geht wieder neuen Lebensmut zu bekommen. Angesprochen sind Frauen, die gemeinsam neue Wege suchen wollen für ein Leben ohne Suchtmittel. Interessierte Frauen melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn unter 05251 – 878 29 60.

Angehörige von Demenzerkrankten

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung gegründet werden. Demenz betrifft nicht nur die, die erkrankt sind. Auch das Leben von Partnern, Kindern, Verwandten und engen Freunden verändert sich. Eine beginnende Demenz der/s Partnerin/ s ist für die Angehörigen oft schockierend und verbunden mit Ängsten, wie sich das Leben verändern wird, denn neben den Sorgen hat die Demenz auch praktische Folgen. Angehörige stehen oft unter dem Druck ihrer eigenen Ängste und möchten doch dem Erkrankten Mut und Kraft geben. Das ist sehr belastend und es gibt wenig Unterstützung.
Hier kann der Austausch mit anderen Angehörigen sicherlich eine Hilfe sein, sich einmal offen aussprechen zu können, Verständnis zu finden und daraus auch wieder Kraft und Mut zu schöpfen mit der Belastung und der neuen Lebenssituation umzugehen. Darüber hinaus ist der Informationsaustausch, wo man welche Hilfen bekommt, ein weiterer positiver Aspekt. Die Gruppe startet voraussichtlich Anfang November 2013 Interessierte können sich anmelden bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Gruppe für Mediensucht-Betroffene und Gruppe für Angehörige

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle plant in Kooperation mit dem Bündnis Mediensucht Paderborn eine neue Gruppe für Mediensucht-Betroffene und eine für Angehörige auf den Weg zu bringen. Für viele Menschen ist das Thema sehr präsent in ihrem Alltag. Entweder durch eigene Betroffenheit oder als Angehöriger sehen sie sich mit einer neuen Suchtproblematik konfrontiert, die aber noch wenig professionelle Hilfsmöglichkeiten kennt.
Sicher gibt es verschiedene Hilfsangebote, aber der Austausch mit anderen Betroffenen oder Angehörigen, um auch gerade solche Informationen zu vermitteln ist zur Zeit noch nicht möglich, weil es in Paderborn noch keine aktive Gruppe mit diesem Thema gibt.
Das soll sich ändern. Die Selbsthilfe-Kontaktstelle möchte die Betroffenen und Angehörigen zusammenführen und ermutigen, um auf diesem Weg gemeinsam nach Hilfen zu forschen und im Austausch miteinander emotionale Entlastung zu erfahren. Dadurch kann der Einzelne Unterstützung erfahren und die eigene Motivation stärken, um sich aktiv mit der Problematik auseinandersetzen zu können und neue Wege zu erschließen.

Eltern von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll im Januar eine neue Gruppe für Eltern von psychisch erkrankten und/ oder verhaltensauffälligen Kindern/ Jugendlichen auf den Weg gebracht werden. Laut Aussage der Stiftung für psychische Gesundheit von Kindern ist mittlerweile jedes 5. Kind in Deutschland stark gefährdet oder bereits erkrankt an einer psychischen Störung oder Verhaltensauffälligkeit. Auch Jugendliche und junge Erwachsene sind betroffen und manchmal ist die Diagnose nicht klar zu stellen oder verändert sich nach den jeweilig behandelnden Ärzten. Eltern stehen oft hilflos in dieser Situation und finden keine oder wenig Unterstützung oder Gesprächspartner, die ihnen Handlungsmöglichkeiten aufzeigen können. Vielfache neue Probleme entstehen, wenn die Kinder bereits erwachsen sind und Zuständigkeiten nicht klar sind, sei es für die berufliche Orientierung oder Rehabilitationsmaßnahmen. Diese und andere Fragen sollen in der neuen Gruppe thematisiert werden können. Hier kann der Austausch mit anderen betroffenen Eltern eine wertvolle Hilfe sein. Sich austauschen, gegenseitig informieren, unterstützen und Halt geben, das sind die erklärten Ziele. Dabei soll der Focus sowohl im Umgang mit der Erkrankung des Kindes stehen, als auch Raum bieten die eigenen Gefühle der Ohnmacht im geschützten Rahmen aussprechen zu können. Allein das kann entlastend wirken. Starten wird die Gruppe voraussichtlich im Januar 2013.

 

 
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Wir sind Mitglied im Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen [Mehr]


 
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