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Neugründungen und Gruppen im Aufbau

Selbsthilfeinitiative „Wohnen im Alter“

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine Initiative gegründet werden, die sich mit alternativen Wohnformern für ein Leben im Alter auseinandersetzen möchte.
Angesprochen sind Frauen und Männer im mittleren Alter und älter, die ein freies, selbstbestimmtes Leben auch im Alter führen möchten. Die Idee ist in verlässlichen, nicht kommerziellen Haus- oder Wohngemeinschaften eigenverantwortlich in nachbarschaftlichem Miteinander zu leben und bis ins hohe Alter füreinander da sein. Ziel ist es eine „Heimvermeidungsstrategie“ zu entwickeln. Gemeinsam mit Gleichgesinnten soll nach verschiedenen Wohnmodellen/Projekten recherchiert werden, aufgesucht und bewertet werden. Nicht für jeden muss das eine oder andere das Richtige sein. Individuelle Lebensentwürfe – benötigen „passende Wohnformen“. Neben dem Kennenlernen von Wohnprojekten, sollen auch Themen wir „Barrierefreiheit/ Mietrecht /Tierhaltung ect.- Inhalte der Treffen sein. Hier könnten auch Experten in die Gruppe eingeladen werden. (z.B. Wohnberatung )
Möchten Sie eigene Ideen und ihre Fähigkeiten einbringen, dann melden sich bitte bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle unter Tel. 05251-878 29 60 oder E-Mail selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org

Junge Witwen/Witwer und Angehörige

Manchmal endet das Leben eines Menschen plötzlich und unerwartet in der Mitte des Lebens und hinterläßt den/die Partner/in oder auch Eltern und Kinder, in einem Schockzustand. Die gemeinsame Lebensplanung bricht durch den Tod des Partners/der Partnerin/ des Elternteils komplett weg. Von einem Moment zum anderen finden sie sich in einer völlig neuen Lebenssituation wieder, die es ihnen manchmal nicht mal erlaubt ihre Trauer in allen Phasen auszuleben. Die Hinterlassenschaft z.B. durch eine Firma oder selbstständige Tätigkeit/ oder die Verantwortung für die Familie erlaubt keine Ruhephase. Verantwortungsvolles Handeln ist gefordert, damit die Firma/die Familie weiter existieren kann. Was das bedeutet, kann nur jemand ermessen, der so etwas schon erlebt hat. Wie können Menschen sich in einer solchen Lebenssituation stärken? Wo finden sie Hilfe bei der Bewältigung der unterschiedlichen Anforderungen, mit denen sie täglich konfrontiert werden? Diese und andere Themen sollen in einer neuen Selbsthilfegruppe thematisiert werden. Ziel ist es, sich gegenseitig zu ermutigen, zu stärken und zu trösten, einen Raum zu schaffen, in dem man auch mal schwach sein darf, und offene Ohren findet um dann mit neuer Kraft die Herausforderungen bewältigen zu können und/ oder neue Perspektiven zu finden für die eigene Lebensgestaltung. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.

"Frauen und Sucht"

Sucht hat immer seine Geschichte. Frauen leben ihre Sucht häufig „leiser“, unauffälliger .Oft liegen Ursachen für eine spätere Abhängigkeit schon in der Kindheit. Seelische und körperliche Gewalt sowie erlebte Traumata sind bei der Entstehung einer Sucht entscheidend.
Die Gruppe will Frauen ansprechen, die aus dem Teufelskreis ausbrechen wollen und darüber sprechen welche Lebensumstände in die Sucht geführt haben. Wie ein Leben ohne Suchtmittel gelingen kann und wie man mit dem Krankheitsbild leben kann, können Themen der Gruppentreffen sein. Eingeladen sind betroffene Frauen, die sich für ein suchtmittelfreies Leben einsetzen, sich selbst wahrnehmen, die eigenen Bedürfnisse ergründen und sich mit den eigenen Stärken und Schwächen annehmen lernen.
Interessierte Frauen melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.

Angehörige von Menschen mit einer Borderline-Störung

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle soll eine neue Gruppe für Angehörige von Menschen mit einer Borderline-Störung auf den Weg gebracht werden. Wer die Diagnose Borderline kennt, weiß um die Belastungen, die diese psychische Störung für die Angehörigen bedeuten kann. Die Borderline-Störung ist eine Störung der Psyche, die ganz anders ist, als andere psychische Störungen. Der Betroffene fühlt sich häufig wie zerrissen in sich selbst, er ist orientierungslos. Für Aussenstehende sind die emotionalen Reaktionen häufig nicht nachvollziehbar; Reizbarkeit, plötzliche Wutausbrüche bis hin zu selbstverletzendem Verhalten. Das Selbstbild und die Selbstwahrnehmung ist gestört. Soziale Beziehungen sind intensiv, wechseln aber häufig von Liebe in Hass und umgekehrt. Für die Angehörigen ist dieses Verhalten manchmal wie eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie fühlen sich überfordert und die Irritationen können dazu führen, dass auch das eigene Selbstbild ins Wanken gerät. Therapeutische Angebote für Angehörige gibt es kaum oder gar nicht. Hier kann eine Gruppe mit Gleichbetroffenen emotionale Unterstützung und Entlastung bieten. Informationen zum Krankheitsbild austauschen, gemeinsam Strategien entwickeln, die im Umgang mit den eigenen Gefühlen hilfreich sein können, oder einfach nur verständnisvolle Zuhörer finden; das sind Anliegen, die in der neuen Gruppe Raum finden können. Auch Betroffene sind eingeladen. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Menschen mit Epilepsie und deren Angehörige

Mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn soll eine neue Gruppe für Menschen mit Epilepsie auf den Weg gebracht werden. Laut Experten ist jeder Hundertste betroffen. Charakteristisch für die Erkrankung ist der epileptische Anfall, der durch eine vorübergehende Funktionsstörung im Gehirn entsteht. Häufigkeit, Dauer von wenigen Sek. bis zu 2 Minuten und die Ausprägung sind unterschiedlich. Das Wissen über die Erkrankung ist wichtig, um sich angemessen zu verhalten, sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen und Freunde. Oft verschweigen die Betroffenen sogar ihre Erkrankung, um sich diesem Mangel an Kenntnis und den damit verbundenen Vorurteilen und Stigmatisierungen nicht auszusetzen. Das Gespräch ist aber wichtig, um sich mit der Erkrankung aktiv auseinanderzusetzen und damit wieder Lebensqualität (Anfallsfreiheit – Heilung) erreichen zu können. Um sich über diese und andere Themen auszutauschen, soll nun eine neue Gruppe für Betroffene und Angehörige auf den Weg gebracht werden. In geschütztem Raum können die eigenen Erfahrungen mit anderen ausgetauscht werden, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Neue Gruppe für Menschen, die eine Knochenmark- oder Stammzellentransplantation hinter sich haben

Nach den Strapazen einer KMT bzw. Stammzelltransplantation zur Überwindung einer lebensbedrohlichen Erkrankung stehen die Betroffenen oft neuen Herausforderungen gegenüber: chronische Müdigkeit (Fatique) oder Konzentrations-schwäche sind einige der typischen Merkmale der Auswirkungen von Chemo-Therapien und sind in vielen Gruppen „nach Krebs“ immer wieder ein Thema. Zusätzlich beginnt bei manchen Patienten nach KMT nach einiger Zeit die chronische Abstoßung (GvHD), die die Betroffenen über Jahre hinweg und vielleicht sogar lebenslänglich begleitet. Haut, Leber, Nieren, Augen, Bindegewebe etc. Manchmal sind mehrere Organe gleichzeitig betroffen; manchmal erfolgt die Abstoßung nacheinander und manchmal bleiben irreparable Schäden. Viele Medikamente sind notwendig, um ein gesundheitliches Gleichgewicht herzustellen. Die eigene Geduld wird zum Lebensinhalt und immer wieder auf die Probe gestellt. Gespräche mit Angehörigen und Freunden sind wichtig, stoßen aber an manchen Stellen auf Grenzen. Hier kann der Austausch mit Gleichbetroffenen eine wichtige Stütze und Ergänzung sein. Sich gegenseitig zuzuhören, sich zu unterstützen und Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern, das Gefühl nicht allein zu sein; das kann emotional sehr entlastend sein und helfen neue Lebensqualität zu erlangen. Interessierte melden sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn unter Tel. 05251 – 878 29 60 oder per Email selbsthilfe-paderborn@paritaet-nrw.org

Neue Familiengruppe der Frauenselbsthilfe nach Krebs/Paderborn

Eine Krebserkrankung bedeutet immer einen schwerwiegenden Einschnitt in das ganze Leben des Erkrankten. Es sind nicht nur die Patienten selbst betroffenen, sondern die gesamte Familie. Die „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ Paderborn möchte mit Unterstützung der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn für betroffene Frauen eine zweite Gruppe anbieten, die auch die gesamte Familie mit einbezieht. In der Gruppe stehen Fragen und Anliegen der Betroffenen im Vordergrund, aber es soll auch Platz sein für den Partner und die Kinder.
Themen können sein: Auswirkungen der Erkrankung auf die Partnerschaft, Umgang mit den Kindern und auch eventuelle Unterstützungsangebote für Familien. Interessierte melden bitte sich bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle Paderborn.

 

 
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