Manfred Müller, Wolfgang Sentek, Sabine Recker, Katja Schnelle, Marietheres Franke, Rolf Brakemeier, Renate Bröckling, Ulrike Junkernheinrich, Uta Waldhoff, Kerstin Weitemeier (von links)
Am 29.09. fand das Gesamttreffen der Selbsthilfe im Rahmen des „ Paritätischen Tag des Ehrenamtes“ wie immer im Luise Hensel Saal des Westphalenhofs statt. Ehrengast war der Landrat des Kreises Paderborn, Manfred Müller, der einige Menschen, die sich ehrenamtlich seit langer Zeit in Projekten der Selbsthilfe-Kontaktstelle engagieren, mit einer Urkunde ehrte. Zunächst sprach Frau Weitemeier, Geschäftsführerin der Kreisgruppe des Paritätischen in Paderborn einige Begrüßungsworte und würdigte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagement. Ehrenamt in der Selbsthilfe – das hat wohl auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Nach einer Fragebogenaktion der Kontaktstelle arbeiten Selbsthilfegruppen im Kreis Paderborn durchschnittlich 40 Stunden im Monat im Dienst für andere, in dem sie Hilfesuchende beraten, Öffentlichkeitsarbeit betreiben für bestimmte Problematiken oder Krankheitsbilder, Patienten betreuen und sich fortbilden, um anderen besser helfen zu können.
Manfred Müller, Wolfgang Sentek, Sabine Recker, Katja Schnelle, Marietheres Franke, Rolf Brakemeier, Renate Bröckling, Ulrike Junkernheinrich, Uta Waldhoff, Kerstin Weitemeier (von links)
Die Projekte „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ im Johannisstift Paderborn und „InGangSetzerInnen“ sind Projekte der Kontaktstelle, die auch überregional (bundesweit) vom Paritätischen durchgeführt werden und ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich wären. Sie stärken die Selbsthilfe nachhaltig und langfristig. Beide Projekte wurden inhaltlich kurz vorgestellt. Im Anschluß daran fand die Ehrung der ehrenamtlichen Mitstreiter statt. Für das “selbsthilfefreundliche Krankenhaus“ in dem Kriterien erarbeitet wurden, die den Umgang mit Selbsthilfegruppen nachprüfbar festschreiben und die Einbeziehung der Selbsthilfe als Qualitätsmerkmal ausweisen. Als Auszeichnung steht am Ende das Prädikat „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“. Die InGangSetzerInnen sind von der Selbsthilfe-Kontaktstelle geschult, um Selbsthilfegruppen in der Anfangsphase zu begleiten. Immer häufiger werden bei der Kontaktstelle Themen angefragt wie psychische Problematiken, Lebens- und Schicksalsbewältigung. Der Anfang einer Gruppe ist aber auch oft von Fremdheit und Verletzlichkeit geprägt. Da ist es hilfreich, wenn ein erfahrener „InGangSetzer“ die Anfangsphase erleichtert, in dem er/sie der Gruppe hilft ins Gespräch zu kommen. Folgende Personen wurden ausgezeichnet für besonderes ehrenamtliches Engagement: Für das „Selbsthilfefreundliche Krankenhaus“: Rolf Brakemeier, Renate Bröckling, Anke Brune, Stefan Glüpker, Ulrike Junkernheinrich, Michael Scharlibbe, Katja Schnelle, Uta Waldhoff. - Für die InGangSetzerInnen: Marietheres Franke, Sabine Gündchen ,
Heike Menne, Sabine Recker, Wolfgang Sentek,